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Italien: 402 Chikungunya Fälle

Meldung vom: 02.11.2017

Das European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC) sowie das "Ministero della Salute" melden 402 Chikungunya-Fälle in Italien:

Davon wurden 331 Fälle in Latium, der Region um Rom (hier insbesondere die Städte Anzio und Rom), gemeldet sowie drei weitere Fälle, die kürzlich in die Region Latium gereist sind: Die Betroffenen befinden sich jetzt in Emilia-Romagna (1 Fall), Marche (1 Fall) und Frankreich (1 Fall).

In Kalabrien, dem äußersten Süden Italiens, wurden 61 Chikungunya-Fälle in Guardavalle Marina gemeldet. Weitere Fälle die sich kürzlich in Kalabrien aufgehalten haben: Drei Fälle wurden aus Emilia-Romagna (3 Fälle) und ein Fall aus Deutschland (1 Fall) gemeldet.

Die lokale Übertragung von Chikungunya kommt nicht unerwartet, da in diesen Gebieten die Vektormücke, Aedes Albopictus (Asiatische Tigermücke), heimisch geworden ist. Diese Mückenart wurde vermutlich bereits 1990/91 nach Italien verschleppt und ist inzwischen fast auf dem gesamten italienischen Festland sowie in weiten Teilen Siziliens und Sardiniens verbreitet.

Da gegen Chikungunya kein Impfstoff verfügbar ist, stellt die Vermeidung von Mückenstichen der einzig zuverlässige Schutz dar. Um Moskitostiche zu vermeiden sollten Sie folgendes beachten:

  • Tragen Sie möglichst lange, helle Kleidung, um Ihre Haut zu bedecken.
  • Verwenden Sie hochwirksames Insektenschutzmittel, das auf der exponierten Haut aufgetragen wird.
  • Verwenden Sie Nachts möglichst imprägnierte Moskitonetze.
  • Beseitigen Sie Mückenbrutstätten rund um das Haus z. B. offene Wasserfässer oder alte Reifen und Blumentöpfe, die Wasser sammeln können.

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>> Schutz vor Moskitostichen

>> weitere Informationen zu Frankreich

>> weitere Informationen zu Chikungunya

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