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Indien

Klima

Es gibt monsunbeeinflusst starke regionale Unterschiede innerhalb des Landes. Allgemein ist es von November bis März kühler und zwischen April und Juni heiß. Während des Monsuns ist es feuchtwarm. Im Norden, vor allem im Himalaya, sind die Winter extrem kalt, die Sommer in den Höhenlagen angenehm, in den Ebenen heiß mit Monsun von Juni bis September.
In der Mitte Indiens sind die Sommer warm und die Winter kühl, der Monsunregen fällt zwischen Juli und September. Im Süden sind die Sommer heiß und die Winter mild. Während der Regenzeit von April bis Juli ist es schwül-warm.

Reisezeiten

Im Norden von Oktober bis März, Himalaya von April bis Juli, im Süden von Oktober bis Mitte Februar. In den übrigen Gebieten von November bis März.

Einreisebestimmungen

Für alle Reisende, die aus einem akuten Gelbfiebergebiet kommen, ist eine Gelbfieberimpfung vorgeschrieben. Ausgenommen sind Kinder unter 9 Monaten. Gelbfieberimpfung kann verlangt werden, wenn man aus südafrikanischen Ländern einreist.

Aktuelle Meldungen

05.01.2017

Zum Ende des vergangenen Jahres sind die Denguefieber-Fallzahlen im Bundesstaat Nagaland auf 750 Verdachtsfälle mit 134 bestätigten Krankheitsfällen angestiegen. In Pune (Maharashtra) wurden zwei neue Denguefieber-Todesfälle bekannt. Die Behörden in Rajasthan melden die höchste Denguefieber-Todesfallrate seit sieben Jahren. Im Jahresverlauf wurden im Bundesstaat 3.880 Dengue-Krankheitsfälle mit 16 Todesfällen bestätigt. Außerdem meldet New Delhi einen Anstieg der Denguefieber-Fälle auf 4.393 Krankheitsfälle mit 10 Todesfällen.

05.01.2017

Die Gesundheitsbehörden in Tamil Nadu sind besorgt über die steigenden Fallzahlen der Japanischen Enzephalitis. Während 2011 lediglich 11 Fälle von Japanischer Enzephalitis bestätigt wurden, waren es 2015 insgesamt 53 Fälle. Die abschließenden Fallzahlen des vergangenen Jahres liegen noch nicht vor, jedoch sind bislang 36 Fälle bestätigt.

08.12.2016

Weiter ansteigende Denguefieber-Fallzahlen werden aktuell aus Madhya Pradesh, New Delhi, Nagaland, Haryana, Punjab, Maharashtra und Mizoram gemeldet.

08.12.2016

Der rasante Anstieg an Todesfällen durch akute Enzephalitis und Japanische Enzephalitis im Distrikt Malkangiri (Odisha) dauert an. Aktuell melden die Behörden 128 bekannte Todesfälle insgesamt. Die Dunkelziffer ist vermutlich höher, da viele Stammesbewohner nicht zu Ärzten oder Krankenhäusern kommen. Unterdessen melden die Behörden in Assam 85 Todesfälle durch Japanische Enzephalitis im Jahresverlauf und weitere 183 Todesfälle durch akute Enzephalitis.

08.12.2016

Neuen Meldungen zufolge wurden im Jahresverlauf insgesamt 11.951 Chikungunya-Krankheitsfälle in Karnataka registriert. Mit 10.851 Krankheitsfällen ist Delhi betroffen. Außerdem werden aus Maharashtra 4.799 Fälle, aus Haryana 2.399 Fälle, aus Punjab 2.098 Fälle und aus Rajasthan 1.686 Fälle gemeldet.

28.11.2016

Wie die Behörden im Distrikt Malkangiri (Odisha) melden, sind inzwischen 31 Todesfälle durch Japanische Enzephalitis und weitere 67 Todesfälle durch akute Enzephalitis bestätigt.

28.11.2016

Seit Beginn des Jahres wurden 61.456 Malaria-Krankheitsfälle in Jharkhand (darunter 28.745 Fälle von Plasmodium falciparum) registriert. Da etliche Fälle nicht gemeldet werden, ist von einer weitaus höheren Dunkelziffer auszugehen. Nach Informationen der Gesundheitsbehörden werden derzeit 3,5 Millionen Moskitonetze an Bewohner der am meisten betroffenen Gebiete abgegeben.

16.11.2016

Die Zahl der Todesfälle durch Tsutsugamushi-Fieber in Himachal Pradesh ist aktuellen Meldungen der Gesundheitsbehörden zufolge auf 76 angestiegen. Wie weiter berichtet wird, wurden im Jahresverlauf 1.158 Tsutsugamushi-Fieber-Krankheitsfälle im Bundesstaat bestätigt.

15.11.2016

Aktuell werden steigende Denguefieber-Fallzahlen aus Uttar Pradesh (10.621 Krankheitsfälle), Jammu (60 Dengue-Krankheitsfälle mit zwei Todesfällen), Punjab (937 Fälle in Amritsar, 1.928 Fälle im Distrikt Mohali, 759 Fälle in Chandigarh, 536 Fälle in Ludhiana und 455 Fälle in Jalandhar), Uttarakhand (1.252 Krankheitsfälle mit zwei Todesfällen in Dehradun), Maharashtra (5.137 Krankheitsfälle mit 16 Todesfällen alleine in staatlichen Kliniken), New Delhi (3.650 Krankheitsfälle mit 21 Todesfällen), Gujarat (1.246 Krankheitsfälle in Vadodara), Haryana (1.800 registrierte Fälle), Telangana (540 Krankheitsfälle mit 21 Todesfällen), Assam (2.911 Krankheitsfälle mit drei Todesfällen), West Bengal (mehr als 100 Krankheitsfälle mit drei Todesfällen im Distrikt Parganas), Mizoram (58 Krankheitsfälle) und Tamil Nadu (1.540 Krankheitsfälle mit 30 Todesfällen) gemeldet.

15.11.2016

In Odisha sind inzwischen 100 Personen an akuter Enzephalitis und Japanischer Enzephalitis verstorben. Ungefähr ein Drittel der Betroffenen ist an Japanischer Enzephalitis verstorben.

04.11.2016

In neuen Berichten werden 74 Todesfälle durch Japanische Enzephalitis und akute Enzephalitis im Distrikt Malkangiri bestätigt. Nach Informationen der Gesundheitsbehörden sollen Anfang Dezember alle Kinder eine Impfung erhalten.

Impfempfehlungen

Für alle Reisenden:
Tetanus
Diphtherie
Poliomyelitis
Hepatitis A
Tollwut

Für Reisende, die besonderen Risiken ausgesetzt sind:
Hepatitis B bei engen sozialen Kontakten und Langzeitaufenthalten
Typhus bei mangelhaften hygienischen Verhältnissen
Masern für alle Kinder
Tollwut (bei individuellem Risiko dringend empfohlen - z.B. bei direkten Tierkontakten oder für Kleinkinder / Impfstoff im Land nicht erhältlich)
Meningokokkenmeningitis
Japanische Enzephalitis (Risiko in allen ländlichen Gebieten - Impfempfehlung nach WHO: bei Übernacht-Aufenthalten von mindestens 2 Wochen, speziell in ländlichen Regionen)
Ein erhöhtes Infektionsrisiko ohne Impfmöglichkeit besteht u.a. für:
Darminfektionen, Denguefieber, Leishmaniasen, Filariosen

Malaria

Indien ist ein Malarialand. Für Reisende besteht ein hohes regionales Infektionsrisiko. Ganzjähriges mittleres Risiko im ganzen Land in Höhenlagen unter 2000 m, inkl. Andamanen und Nicobaren.
Erhöhtes Risiko von Juli - November in Chhattisgarh, Orissa, Jharkhand, Westbengalen und in den Bundesstaaten und Regionen östl. davon (Assam, Brahmaputra u.a.)
Sehr geringes ganzjähriges Risiko in den Großstädten.
Malariafrei sind die Höhenlagen über 2000 m von
Himachal Pradesh, Jammu und Kaschmir,
Sikkim, Arunchal Pradesh und die Lakkadiven
Anteil von Plasmodium falciparum, dem Erreger der gefährlichen Malaria tropica, 50 - 60%. In den aufgeführten Risikogebieten wird nur die Mitnahme von Atovaquon/Proguanil (Malarone®) oder Artemer/Lumefantrin (Riamet®) als Notfallmedikament empfohlen.
Alternativ kommt Doxycyclin in Frage. Es wird von der WHO als Alternative empfohlen und weltweit seit Jahren erfolgreich eingesetzt. Doxycyclin ist in Deutschland als Malariaprophylaxe nicht zugelassen.

Eine Expositionsprophylaxe (z.B. Moskitonetz und Hautschutz) sollte in gefährdeten Gebieten immer durchgeführt werden.

Vertretungen

New Delhi

Botschaft
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
No. 6/50G, Shanti Parth, Chanakyapuri, New Delhi 110021
Tel.: 0091 11 - 44 19 91 99
Fax: 0091 11 - 26 87 31 17
E-Mail:info@new-delhi.diplo.de
URL:http://www.new-delhi.diplo.de




 
     

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Für Ihre individuelle reisemedizinische Beratung steht Ihnen online ein Fragebogen zur schriftlichen Reiseberatung zur Verfügung - gerne beraten wir Sie auch telefonisch:

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Sie können online einen Fragebogen zu Ihrer Reise und gesundheitlichen Situation ausfüllen und erhalten nach spätestens 2 Werktagen von einem reisemedizinisch erfahrenen Arzt/in eine schriftliche Beratung zu empfohlenen Impfungen für Ihr Reiseland sowie zur Malaria-, Gelb- und Denguefiebersituation vor Ort.

Kosten nach der Gebührenordnung für Ärzte (Ziffer 3 GOÄ 2,3-fach): ab 20€ (per Rechnung)

 

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