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Neue Grippe
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Neue Grippe (Schweinegrippe) - Antworten auf Ihre Fragen
Sind die Impfstoffe gegen die neue Grippe entsprechend erpobt?
Anders als Medikamente oder andere Impfstoffe zeigen Grippeimpfstoffe eine Besonderheit: Die Viren können sich schnell verändern, sodass sie vom Immunsystem nicht mehr erkannt werden. Dies führt dazu, dass die Grippeschutzimpfung jährlich erneuert werden muss. Um den neuen Impfstoff schnell genug zur Verfügung zu haben, wird der früher verwendete Impfstoff mit dem neu veränderten Virus bestückt. So erhält man einen Impfstoff, dessen voraussichtliche Verträglichkeit bereits aus den Vorjahren bekannt ist. Er unterscheidet sich nur durch ein verändertes Virus. Würde man die Studien am Patienten genauso ausführlich gestalten wie bei anderen Impfstoffen mit stabilen Erregern, wäre die Grippewelle mit all ihren möglichen Folgen vorbei, bevor der Impfstoff seine Zulassung bekäme. Der Impfstoff, der zuerst in Deutschland gegen die Schweinegrippe verimpft wird, ist bereits vor einiger Zeit neu entwickelt worden. Damals trug er das Vogelgrippevirus und ist als Musterimpfstoff in verschiedenen Testreihen an mehreren 10.000 Menschen getestet worden. Diesem Musterimpfstoff ist nun – wie oben beschrieben – das neue Schweinegrippevirus zugefügt worden und der Impfstoff - aufgrund der o.g. Gründe einer verkürzten Prüfung unterzogen worden. Man kann davon ausgehen, dass die Verträglichkeit ebenso sein wird wie in den Studien des Musterimpfstoffs.
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