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Gelbfieber
Beschreibung
Schwere Virusinfektion, die durch eine Stechmückenart übertragen wird. Sie tritt im äquatorialen Afrika (u.a. Kenia, Tansania, Angola, Äquatorialguinea, Äthiopien, Benin, Burkina Faso, Burundi, Elfenbeinküste, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Republik Kongo, Demokratische Republik Kongo, Liberia, Mali, Niger, Nigeria, Ruanda, Sambia, Sao Tomé & Principe, Senegal, Sierra Leone, Somalia, Sudan, Togo, Tschad, Uganda und Zentralafrikanische Republik), sowie in Mittel- und Südamerika (Bolivien, Brasilien, Ecuador, Französisch Guayana, Guayana, Kolumbien, Panama, Peru, Surinam, Venezuela, Trinidad und Tobago) auf (aktuelle Infos unter >> Ihr Reiseziel). Die Erkrankung beginnt drei bis sechs Tage nach Infektion mit einem ersten Fieberschub, bei einem zweiten Schub nach einer scheinbar gesunden Phase kommt es zu einer schweren Leberentzündung, an der 20 % der Patienten sterben. Eine medikamentöse Therapie ist nicht möglich.
Impfung
Die Impfung wird bei Reisen in Risikogebiete dringend empfohlen und von Risikoländern bei Einreise verlangt. Der Lebendimpfstoff wird nur bei zugelassenen Impfstellen abgegeben (>> Gelbfieberimpfstellen) und der Impfschutz tritt nach ca. 10 Tagen ein und liegt bei fast 100 %. Neben dem Impfschutz ist stets auf einen wirksamen Mückenschutz zu achten (erhältlich im >> Shop Tropeninstitut.de).
Nebenwirkungen / Gegenanzeige
Die Impfung ist in der Regel gut verträglich, gelegentlich treten Hautrötungen, Schwellungen oder auch grippeähnliche Symptome auf. In seltenen Fällen werden neurologische Impfreaktionen (Gehirnhautentzündung) beschrieben. Nicht geimpft werden sollten Schwangere, Milcheiweißallergiker und Patienten mit Immundefekten. Eine Wiederholungsimpfung sollte nach ca. 10 Jahren erfolgen.
Detaillierte Infos zum Thame "Gelbfieber" siehe auch >> weiter
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