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Expositionsprophylaxe gegen Malaria


Der Schutz vor Malaria umfasst zwei Prophylaxen:

  • Die empfohlene Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Anti-Mücken-Mittel), Mosikonetzen und Kleidung mit Insektenschutz, die sog. Expositionsprophylaxe, sowie

  • Die Prophylaxe durch die Einnahme von Medikamenten, die sog. medikamentöse Prophylaxe.

Als die Schutzmaßnahme mit den geringsten Nebenwirkungen gilt der Schutz vor Stichen durch die Anophelesmücke, gemäß der alten Tropenweisheit:
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Je weniger Sie gestochen werden, desto kleiner ist also die Gefahr, angesteckt zu werden. Sie sollten deshalb lange Hosen, langärmelige Hemden oder Blusen tragen, besonders die Knöchel schützen, Ihre Kleidung mit geeigneten Insektiziden imprägnieren (macht keine Flecken) und Mücken abwehrende Mittel auf die Haut auftragen.

Oftmals ist der Schlafraum nicht mückensicher (Mückengitter an Fenster und Türen oder Klimaanlage). In diesem Fall sollten Sie unter einem ? möglichst imprägnierten - Mückennetz schlafen . Achten Sie darauf, dass das Netz eine für Ihr Reiseziel geeignete Maschengröße aufweist und keine Löcher hat. Insektizidsprays oder Rauchspiralen sind eine sinnvolle zusätzliche Maßnahme, können ein gutes Moskitonetz aber nicht ersetzen.

Im Folgenden werden die wichtigsten Schutzmaßnahmen vor Insektenstichen /-bissen vorgestellt:

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Repellents / Anti-Moskito-Mittel

Repellents sind insektenabweisende Mittel und werden direkt auf der Haut angewendet. Sie bieten einen Schutz von bis zu 8 Stunden auf den behandelten Hautstellen, haben oftmals einen angenehmen Geruch und werden von der WHO für Risikogebiete (Malaria / Denguefieber / Zika-Virus / Gelbfieber) empfohlen. DEET gilt weltweit dabei als das wirksamste Insektenabwehrmitteln für die Haut. Lediglich schwangeren Frauen sowie Kindern unter 2 Jahren wird von der Anwendung abgeraten. Darüber hinaus haben auch Icaridin-Präparate eine wissenschaftlich belegte Wirkung und werden für (sub-)tropische Länder empfohlen.

Eine Auswahl an hoch wirksamen Insektenschutz mit der Substanz DEET, sowie Moskitoschutz für Schwangere und Kinder finden Sie im Shop TropenFit.de:

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Imprägnierte Moskitonetze

Bei direktem Kontakt mit dem Netz kann man auch trotz Moskitonetz noch gestochen werden. Um dies zu vermeiden, sollten Insekten bei Kontakt mit dem Netz durch eine Imprägnierung des Moskitonetzes unschädlich gemacht werden.

Die Imprägnierung kann mit Cyfluthrin - einem synthetischen Pyrethroid - erfolgen. Pyrethroide schädigen das Nervensystem von Insekten und führen auf diese Weise schnell zu ihrem Tod. Für Warmblüter gelten sie hingegen als wenig giftig. Mückenmittel / Repellents die für die Anwendung auf der Haut gedacht sind, sind zur Imprägnierung ungeeignet! Hierfür gibt es spezielle Imprägniermittel für Moskitonetze oder bereits imprägnierte Moskitonetze für ein oder zwei Personen mit unterschiedlichen Systemen zur Aufhängung des Netzes. 

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Kleidung mit Insektenschutz 

Mücken können leicht durch dünne T-Shirts, Socken oder Hosen hindurch stechen, insbesondere wenn diese eng an der Haut anliegen. Bei der Auswahl Ihrer Kleidung für die Reise sollten Sie daher auf die folgenden Punkte achten: 

  • Bei Fleece-Stoffen oder Wollpullovern ist der Stoff oftmals so dick, dass die Mücke die Haut nicht erreichen kann. Das Tragen dieser Stoffe kann jedoch - je nach Reiseziel ? aufgrund der vorherrschenden hohen Temperaturen unangenehm sein.

  • Alternativ können Sie Stoffe verwenden, die erheblich dünner sind, jedoch so dicht gewebt bzw. imprägniert wurden, dass Mücken nicht hindurch stechen. Hierfür gibt es spezialisierte Hersteller von Bekleidung und Socken mit integriertem Mücken- und Zeckenschutz.

  • Ihre Socken sollten Sie täglich wechseln, da hier Bakterien leben, die Fettsäuren produzieren und damit den charakteristischen "Käsegeruch" erzeugen, der viele Stechmücken anlockt.

 Weitere Tipps zur Auswahl Ihrer Kleidung:

  • Tragen Sie möglichst helle Kleidung, da dunkle Stoffe die Moskitos stärker anlockt als helle.

  • Wenn die Temperaturen es zulassen, tragen Sie idealerweise körperbedeckende Kleidung wie lange Hosen, lange Hemden sowie Socken über die Knöchel.  

  • In Malaria-, Gelbfieber und anderen Risikogebieten sollte Ihre Kleidung stichfest oder wie auch Ihr Moskitonetz imprägniert sein.

  • Ihre unbedeckten Hautstellen sollten Sie mit hochwirksamen Mückenschutzmittel einreiben. Der zu verwendende Wirkstoff hängt von Ihrem jeweiligen Reiseland ab.

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Autor

15.02.2017, MG