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Malaria

Erreger

Parasiten der Spezies Plasmodium: P. falciparum, P. vivax, P. ovale, P. malariae

Vorkommen

In vielen tropischen und subtropischen Gebieten ist Malaria eine verbreitete und lebensbedrohliche Krankheit. Malaria ist gegenwärtig in über 100 Ländern endemisch, die jährlich von mehr als 125 Millionen Reisenden besucht werden. .

Infektionsweg

Der Malariaparasit wird von einer Reihe verschiedener Anopheles-Moskitos übertragen, die vor allem zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang stechen.

Inkubation

1 Woche - Monate; bei Fieberausbrüchen, die weniger als eine Woche nach dem ersten möglichen Kontakt mit dem Parasiten auftreten, handelt es sich nicht um Malaria.

Verlauf

Die gefährlichste Form der Malaria (Malaria tropica), die durch P. falciparum ausgelöst wird, ist charakterisiert durch Fieber, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Schwäche, Erbrechen, Husten, Durchfall und abdominale Schmerzen. Weitere Symptome, als Zeichen von Organausfällen, können hinzukommen, wie akutes Nierenversagen, generalisierte Krämpfe und Kreislaufkollaps, gefolgt von Koma und Tod. Andere Malariaerreger können zu regelmäßigen Fieberschüben (M. tertiana - alle drei Tage, M. quartana - alle 4 Tage) führen.

Impfung

PassiverSchutz

Expositionsprophylaxe (Stechmückenabwehr mit entsprechender Kleidung, Moskitonetzen, Repellents und in bestimmten Regionen zusätzlich eine medikamentöse Vorsorge

Impfstoff

noch keine Impfung auf dem Markt

Anwendung

entfällt

Impfschutz

entfällt

Nebenwirkungen

entfällt

Bemerkungen

Malaria ist heilbar, wenn sie rechtzeitig erkannt wird. In Risikogebieten sollte eine adäquate Prophylaxe durchgeführt werden. Die Prophylaxe ist kein sicherer Schutz, aber eine wirksame Suppression (Zurückdrängung) der Erreger. Tritt nach einer adäquaten Prophylaxe dennoch eine Malaria auf, so verläuft diese im allgemeinen leichter. Die wichtigste Vorbeugung ist die Expositionsprophylaxe (s.o.): Kein Stich - keine Malaria!

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