11.03.2011
Tschad: Todesfälle durch Meningitis
Die WHO meldet 923 Meningitis-Verdachtsfälle seit Jahresbeginn im Tschad. 57 Infizierte sind verstorben. Eine Epidemie kursiert in Benoye, Kello, Laokassy, Melfi und Moundou. In Zusammenarbeit mit internationalen Hilfsorganisationen plant das Gesundheitsministerium eine Massenimmunisierung in den betroffenen Gebieten.
Meningitis
Bei der Meningokokkenmeningitis handelt es sich um eine bakterielle Erkrankung, die durch Tröpfcheninfektion übertragen wird. Es gibt verschiedenen Serotypen, gegen die man Impfstoffe entwickelt hat. Reisende in die gefährdeten Epidemiegebiete mit engen sozialen Kontakten oder bei Langzeitaufenthalten sollten geimpft sein. Für Mekkapilger besteht Impfpflicht mit einem tetravalenten Impfstoff!
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