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Botsuana

Klima

Im Sommer (Dezember - März) ist es sehr heiß und regnerisch. Der Winter (Mai-September) zeigt sich trockener und kühler. Besonders nachts kann es empfindlich kalt werden. Die durchschnittliche Temperatur beträgt im November 26,4 °C, im Juli 15,3 °C. Die Hauptniederschläge fallen von Dezember bis März und nehmen nach Westen und Süden hin ab.

Reisezeiten

Mai bis September

Einreisebestimmungen

Für alle Reisende, die aus einem akuten Gelbfiebergebiet kommen, ist eine Gelbfieberimpfung vorgeschrieben. Ausgenommen sind Kinder unter 12 Monaten. Eine Auffrischimpfung gegen Gelbfieber wird von der WHO nicht mehr empfohlen. Unbedingt Einreisbestimmungen des Reiselandes prüfen, inweiweit diese Empfehlung übernommen wurde.

Aktuelle Meldungen

Es liegen derzeit keine Meldungen vor

Impfempfehlungen

Für alle Reisenden:
Tetanus
Diphtherie
Poliomyelitis
Hepatitis A

Für Reisende, die besonderen Risiken ausgesetzt sind:
Hepatitis B bei engen sozialen Kontakten und Langzeitaufenthalten
Typhus bei mangelhaften hygienischen Verhältnissen
Tollwut für Trekkingreisen und bei Langzeitaufenthalten in ländlichen Gebieten
Masern für alle Kinder

Ein erhöhtes Infektionsrisiko ohne Impfmöglichkeit besteht u.a. für:
Darminfektionen, Bilharziose (Okawango-Fluss)

Malaria

Botsuana ist ein Malarialand. Für Reisende besteht ein hohes regionales Infektionsrisiko. a) November - Juni hohes Risiko am Zambesi und am Okavango, sowie in den Bezirken Boteti, Chobe, Kasane, Ngamiland, Okavango und Tutume Distrikte.
b) in den übrigen Jahreszeiten (Juli - Oktober) geringeres Risiko.
Anteil von Plasmodium falciparum, dem Erreger der gefährlichen Malaria tropica, >90%. Die südliche Hälfte des Landes ist malariafrei. a) In den aufgeführten Risikogebieten (a) wird während der Risikozeit die vorbeugende Einnahme von Atovaquon/Proguanil (Malarone®) oder als preiswerte Alternative Mefloquin (z.B. Lariam®) empfohlen.
Alternativ kommt Doxycyclin in Frage. Es wird von der WHO als Alternative empfohlen und weltweit seit Jahren erfolgreich eingesetzt. Doxycyclin ist in Deutschland als Malariaprophylaxe nicht zugelassen.
b) In den aufgeführten Risikogebieten (b) wird während der Risikozeit nur die Mitnahme von Atovaquon/Proguanil (Malarone®) oder Artemer/Lumefantrin (Riamet®) als Notfallmedikament empfohlen.

Eine Expositionsprophylaxe (z.B. Moskitonetz und Hautschutz) sollte in gefährdeten Gebieten immer durchgeführt werden.

Vertretungen

Gaborone

Botschaft
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
Professional House, Broadhurst, Segodithsane Way, Gaborone
Tel.: 00267 - 395 31 43 / 35 38 06
Fax: 00267 - 395 30 38
E-Mail: info@gaborone.diplo.de
URL: http://www.gaborone.diplo.de

Reisemedizinische Beratung

Für Ihre reisemedizinische Beratung steht Ihnen online ein Fragebogen zur schriftlichen Reiseberatung zur Verfügung - gerne beraten wir Sie auch telefonisch:

aerztin Schriftliche Reiseberatung

Füllen Sie online einen Fragebogen zu Ihrer Reise und gesundheitlichen Situation aus. Nach spätestens 2 Werktagen erhalten Sie von einem reisemedizinisch erfahrenen Arzt/in eine umfassende schriftliche Beratung zu empfohlenen Impfungen und Vorkehrungen für Ihr Reiseland sowie zur Malaria-, Gelb- und Denguefiebersituation vor Ort.

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Kosten nach der Gebührenordnung für Ärzte (Ziffer 3 GOÄ 2,3-fach): ab 20,00 € (per Rechnung)

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