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Südafrika

Klima

Warme Sommer und milde Winter kennzeichnen das Klima. Die Durchschnittstemperaturen in Kapstadt betragen 12,6 °C im Juli und 21,5 °C im Februar. Während der Wintermonate kann in den Bergen am Kap und um Natal Schnee fallen. Mitunter kann es auch in den Ebenen vorübergehend recht kühl werden. Die Hauptniederschläge fallen während der Sommermonate von November bis Mai und sind von Osten nach Westen stark abnehmend.

Reisezeiten

November bis April

Einreisebestimmungen

Für alle Reisende, die aus einem akuten Gelbfiebergebiet kommen, ist eine Gelbfieberimpfung vorgeschrieben. Ausgenommen sind Kinder unter 12 Monaten. Eine Auffrischimpfung gegen Gelbfieber wird von der WHO nicht mehr empfohlen. Unbedingt Einreisbestimmungen des Reiselandes prüfen, inweiweit diese Empfehlung übernommen wurde.

Aktuelle Meldungen

24.02.2017

Nach Bekanntwerden von neun Masernfällen in Stellenbosch und Drakenstein (Provinz Westkap) wurde in der vergangenen Woche eine Massenimmunisierung für 15.500 Schüler und Studenten angeboten um die Verbreitung der Krankheit zu verhindern. In der kommenden Woche werden weitere Termine folgen.

20.02.2017

Die Behörden in der Provinz Westkap bestätigen einen Masernausbruch in Stellenbosch. An einer Schule wurden fünf Krankheitsfälle bestätigt.

07.02.2017

Aus der Provinz Nordkap wird ein Todesfall durch Hämorrhagisches Krim-Kongo-Fieber bestätigt. Ein 58-Jähriger Schäfer aus der Oberen Karoo in der Provinz Nordkap ist trotz klinischer Behandlung Anfang Januar verstorben. 17 Krankenhausmitarbeiter und drei Kontaktpersonen werden überwacht. Zu Jahresbeginn wurde bereits ein Krim-Kongo-Fieber-Krankheitsfall in der Region Western Cape gemeldet, der nicht in Zusammenhang mit dem Todesfall steht.

Impfempfehlungen

Für alle Reisenden:
Tetanus
Diphtherie
Poliomyelitis
Hepatitis A

Für Reisende, die besonderen Risiken ausgesetzt sind:
Hepatitis B bei engen sozialen Kontakten und Langzeitaufenthalten
Typhus bei mangelhaften hygienischen Verhältnissen
Tollwut unerlässlich für Trekkingreisen und bei Langzeitaufenthalten
Masern für alle Kinder

Ein erhöhtes Infektionsrisiko ohne Impfmöglichkeit besteht u.a. für:
Darminfektionen, Bilharziose

Malaria

Südafrika ist ein Malarialand. Für Reisende besteht ein hohes regionales Infektionsrisiko. a) Hohes Risiko von Oktober - Mai in der Northern Province, im Osten der Mpumalanga Provinz (inkl. Krüger- und benachbarte Parks), im Norden und Nordosten der Limpopo Provinz und im Nordosten von KwaZulu-Natal (inklusive Tembe- und
Ndumu-Wildreservat).
b) Mittleres bis geringes Risiko Juni - September in der Northern Province, im Osten der Mpumalanga Provinz (inkl. Krüger- und benachbarte Parks), im Norden und Nordosten der Limpopo Provinz und im Nordosten von KwaZulu-Natal (inklusive Tembe- und
Ndumu-Wildreservat).
c) Geringes Risiko Oktober - Mai im restlichen Tiefland von KwaZulu-Natal bis zum Tugela-Fluß im Süden und bis Swartwater.
Die übrigen Gebiete und Städte gelten als malariafrei.
Anteil von Plasmodium falciparum, dem Erreger der gefährlichen Malaria tropica, > 90%. a) In den aufgeführten Risikogebieten (a) wird während der Risikozeit (Oktober - Mai) die vorbeugende Einnahme von Atovaquon/Proguanil (Malarone®) oder als preiswerte Alternative Mefloquin (z.B. Lariam®) empfohlen.
Alternativ kommt Doxycyclin in Frage. Es wird von der WHO als Alternative empfohlen und weltweit seit Jahren erfolgreich eingesetzt. Doxycyclin ist in Deutschland als Malariaprophylaxe nicht zugelassen.
b) und c): In den aufgeführten Risikogebieten (b) und (c) wird während der beschreibenen Risikozeiten nur die Mitnahme von Atovaquon/Proguanil (Malarone®) oder Artemer/Lumefantrin (Riamet®) als Notfallmedikament empfohlen.

Eine Expositionsprophylaxe (z.B. Moskitonetz und Hautschutz) sollte in gefährdeten Gebieten immer durchgeführt werden.

Vertretungen

Pretoria

Botschaft
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
180 Blackwood Street, Arcadia, Pretoria 0083
Tel.: 0027 12 - 4278900
Fax: 0027 12 - 3439401
E-Mail: GermanEmbassyPretoria@gonet.co.za
URL: http://www.pretoria.diplo.de

Reisemedizinische Beratung

Für Ihre reisemedizinische Beratung steht Ihnen online ein Fragebogen zur schriftlichen Reiseberatung zur Verfügung - gerne beraten wir Sie auch telefonisch:

aerztin Schriftliche Reiseberatung

Füllen Sie online einen Fragebogen zu Ihrer Reise und gesundheitlichen Situation aus. Nach spätestens 2 Werktagen erhalten Sie von einem reisemedizinisch erfahrenen Arzt/in eine umfassende schriftliche Beratung zu empfohlenen Impfungen und Vorkehrungen für Ihr Reiseland sowie zur Malaria-, Gelb- und Denguefiebersituation vor Ort.

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Kosten nach der Gebührenordnung für Ärzte (Ziffer 3 GOÄ 2,3-fach): ab 20,00 € (per Rechnung)

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