Ägypten: Tollwutgefahr durch über 1 Mio Tierbisse
Meldung vom: 09.02.2026
Tollwut-Fälle
Die Abteilung für Präventivmedizin im Gesundheitsministerium berichtet, dass es in Ägypten zwischen Januar und September 2025 über 1,2 Millionen Fälle von Tierbissen und -kratzern registriert wurden. Der Bericht zeigt einen alarmierenden Anstieg, der die Ausbreitung streunender Hunde und damit auch das wachsende Tollwutrisiko im ganzen Land widerspiegelt.
Laut Bericht führen die Regionen Kairo, Gizeh und Beheira die Liste mit den meisten registrierten Fällen an, wobei Kairo etwa 15 Prozent und Gizeh etwa 10 Prozent aller Fälle umfasst. Auch in Beheira, Beni Suef, Assiut und anderen Regionen wurden relativ hohe Fallzahlen verzeichnet.
Der Bericht stellt außerdem fest, dass sich die Meldungen auf ganz Ober- und Unterägypten ausgebreitet haben und nicht mehr nur auf Kairo und das Nildelta beschränkt sind. Die Gesundheitsbehörde macht deutlich, dass die Zahlen die Notwendigkeit untermauern, zeitnah die Überwachung von Hunden und Impfkampagnen zu intensivieren, die Verfügbarkeit von Tollwutimpfstoffen in allen Gesundheitseinrichtungen sicherzustellen, die Aufklärungskampagnen in der Bevölkerung über die Gefahren des Umgangs mit streunenden Tieren auszuweiten und die Rolle der lokalen Behörden bei der Kontrolle streunender Tiere zu stärken.
Bisse und Kratzer von Tieren, insbesondere von streunenden Hunden, stellen in Ägypten ein anhaltendes Problem für die öffentliche Gesundheit dar. So verzeichnete das ägyptische Gesundheitsministerium in den letzten Jahren einen deutlichen Anstieg der Tollwutfälle. Dieser wird auf die wachsende Population streunender Hunde, unzureichende Überwachung und ausbleibenden Impfkampagnen sowie auf die hohe Bevölkerungsdichte in städtischen Gebieten zurückgeführt.
Tollwut zählt zu den gefährlichsten Viruserkrankungen, die das zentrale Nervensystem von Menschen und Tieren befallen. Sie wird üblicherweise durch den Speichel infizierter Tiere wie Hunde, Katzen und Füchse übertragen.
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>> Quelle: egyptindependent.com, 09.02.2026
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