Coronavirus - Was ist bei Reisen zu beachten?

Schutz vor Corona: Empfehlungen für Ihre ReiseCoronavirus_Hygiene_Reise

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 Ist Reisen in Zeiten von Covid-19 gefährlich?

Mit der schrittweisen Lockerung der weltweiten Corona-Maßnahmen rückt auch das Thema Reisen wieder in den Vordergrund. Die Frage, ob Reisen in Zeiten von Covid-19 besonders gefährlich sind, hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • Wieviele Corona-Fälle gibt es in dem Land?
  • Wie stabil ist das dortige Gesundheitssystem?
  • Wie reist man durch das Land und wie verhält man sich dort?

Grundsätzlich gilt: Je geringer die Covid-19-Fallzahlen dort sind und je mehr "Isolation" während der Reise möglich ist, desto sicherer ist die Reise.

Ein Auto ist einem überfüllten Bus vorzuziehen, ein Essen zu zweit im Freien ist sicherer als ein Buffet mit vielen Menschen in einem geschlossenen Raum, ein Abend am Strand birgt weniger Infektionsrisiko als eine Großveranstaltung auf engem Raum mit vielen Menschen.

Bei einem Reiseziel mit geringeren Covid-19 Fallzahlen als in Deutschland und einer Reiseart, die eine entsprechende Isolation und Hygienemaßnahmen ermöglicht, kann das Risiko auf Reisen auch geringer sein als Zuhause.

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 Welche Vorschriften und Regeln gelten für mein Reiseziel und meine Rückkehr ?

Ab dem 15. Juni 2020 wurde die generelle Reisewarnung für die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sowie für Schengen-assoziierte Staaten und für das Vereinigte Königreich aufgehoben und durch individuelle Reisehinweise ersetzt.
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Einreise aus acht Drittstaaten wieder möglich

Seit dem 02. Juli 2020 dürfen Bürger und Bürgerinnen auch aus zunächst acht Drittstaaten wieder nach Deutschland einreisen - also aus acht Ländern, die nicht zur EU gehören. Laut Bundesinnenministerium ist die Einreise aus diesen Staaten ohne Einschränkungen möglich, da sich die epidemiologische Lage dort entsprechend gebessert hat. Zu diesen acht Staaten gehören:

  • Australien
  • Georgien
  • Kanada
  • Montenegro
  • Neuseeland
  • Thailand
  • Tunesien
  • Uruguay

Für China, Japan und Südkorea sollen die Beschränkungen laut Bundesregierung unter der Voraussetzung, dass diese Länder von ihrer Seite aus die Einreismöglichkeiten für deutsche Bürger erweitern, ebenfalls aufgehoben werden.
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Internationale Risikogebiete

Unten aufgeführte Staaten werden aktuell als Gebiete, in denen ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit SARS-CoV-2 besteht, ausgewiesen (Stand: 03.07.2020, 16:00 Uhr).

Für Einreisende in die Bundesrepublik Deutschland, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb der letzten 14 Tage vor Einreise in einem der u.g. Risikogebiete aufgehalten haben, kann gemäß den jeweiligen Quarantäneverordnungen der zuständigen Bundesländer, eine Pflicht zur Absonderung bestehen:.

  • Afghanistan
  • Ägypten
  • Albanien
  • Algerien
  • Angola
  • Antigua und Barbuda
  • Äquatorialguinea
  • Argentinien
  • Armenien
  • Aserbaidschan
  • Äthiopien
  • Bahamas
  • Bahrain
  • Bangladesch
  • Barbados
  • Belarus
  • Belize
  • Benin
  • Bhutan
  • Bolivien
  • Bosnia und Herzegowina
  • Brasilien
  • Burkina Faso
  • Burundi
  • Cabo Verde
  • Chile
  • Costa Rica
  • Côte d'Ivoire
  • Dominica
  • Dominikanische Republik
  • Dschibuti
  • Ecuador
  • El Salvador
  • Eritrea
  • Eswatini
  • Gabun
  • Gambia
  • Ghana
  • Grenada
  • Guatemala
  • Guinea
  • Guinea Bissau
  • Guyana
  • Haiti
  • Honduras
  • Indien
  • Indonesien
  • Irak
  • Iran
  • Israel
  • Jamaika
  • Jemen
  • Kap Verde
  • Kamerun
  • Kasachstan
  • Katar
  • Kenia
  • Kirgisistan
  • Kolumbien
  • Komoren
  • Kongo DR
  • Kongo Rep
  • Korea (Volksrepublik)
  • Kosovo
  • Kuba
  • Kuwait
  • Lesotho
  • Libanon
  • Liberia
  • Libyen
  • Madagaskar
  • Malawi
  • Mali
  • Marokko
  • Mauretanien
  • Mexiko
  • Mongolei
  • Mosambik
  • Namibia
  • Nepal
  • Nicaragua
  • Niger
  • Nigeria
  • Nordmazedonien
  • Oman
  • Pakistan
  • Palästinensische Gebiete
  • Panama
  • Papua-Neuguinea
  • Peru
  • Philippinen
  • Republik Moldau
  • Ruanda
  • Russische Föderation
  • Saint Kitts und Nevis
  • Saint Lucia
  • Saint Vincent and the Grenadines
  • Sambia
  • São Tomé und Príncipe
  • Saudi Arabien
  • Schweden
  • Senegal
  • Serbien
  • Sierra Leone
  • Simbabwe
  • Somalia
  • Sri Lanka
  • Südafrika
  • Sudan
  • Südsudan
  • Surinam
  • Syrische Arabische Republik
  • Tadschikistan
  • Tansania
  • Timor Leste (Osttimor)
  • Togo
  • Trinidad Tobago
  • Tschad
  • Türkei
  • Turkmenistan
  • Uganda
  • Ukraine
  • USA
  • Usbekistan
  • Venezuela
  • Vereinigte Arabische Emirate
  • Zentralafrikanische Republik

 Internationale Risikogebiete SARS-CoV-2 / Covid-19 (pdf-Dokument)

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Mit der Öffnung der Grenze werden einige Länder voraussichtlich ein "Corona-Free Zertifikat" verlangen: Der negative Abstrich darf dann nicht älter als 72 bzw. 96 Stunden sein und kann daher erst kurz vor der Abreise durchgeführt werden. Ob später auch Anti-Körper-Tests und Immunitäts-Ausweise nach einer bereits durchgemachten Infektion akzeptiert werden, ist aktuell noch offen und hängt auch von einer möglichen Mutation des Corona-Virus ab.

Ähnlich wie aktuell bei einem Restaurantbesuch in Deutschland, ist auch in den meisten Reiseländern mit Fragebögen und der Erfassung Ihrer Daten zu rechnen. Die konkreten Regeln für Ihr Reiseziel sowie für die Ein- und Ausreise sollten Sie unbedingt vor Ihrer Reise in Erfahrung bringen, da es je nach Reiseziel unterschiedliche Vorschriften geben kann:

Ihr Reiseziel 

 Ihre Reiseberatung

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Hygiene-Regeln auf Reisen

Natürlich gilt es, auch im Ausland die geltenden Hygiene-Vorschriften einzuhalten. Reisende sollten die folgende Vorsorge treffen, um sich und andere vor Covid-19 zu schützen:

Persönlicher Infektionsschutz zuhause und auf Reisen 

Im Rahmen der Corona-Pandemie bedeutet Social Distancing im einfachsten Sinn einen Mindestabstand einzuhalten zwischen sich und allen anderen Menschen, die nicht zur engen Familie gehören.

Hier wird meistens von 1,5m gesprochen, je nach Quelle werden auch nur 1m oder gar 2m Mindestabstand empfohlen. Bei dieser Distanz wird davon ausgegangen, dass es über die Luft nicht zu einer Übertragung von Viren kommt.

Aktuell ist die Datenlage hierzu jedoch recht unvollständig: So ist bspw. nicht abschließend geklärt, wie weit ein Hustenstoß reicht oder wie lange eine Aerosolwolke tatsächlich in der Luft stehen bleibt.  

Im Zusammenhang mit Social Distancing wird auch immer wieder die Kontaktzeit von 15 Minuten erwähnt, die auch eine Rolle bei der Übertragungswahrscheinlichkeit spielt.  

Sollte der Abstand über 1,5m nicht möglich sein - bspw. auf einem Markt oder in öffentlichen Verkehrsmitteln - wird das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes empfohlen.

Tipp: Der Mund-Nasen-Schutz gehört von nun an in jedes Reisegepäck - ebenso wie Desinfektionsmittel für die Hände. 

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Händewaschen - unterwegs besonders wichtig! 

Händehygiene ist ein zentraler Punkt der Infektionseindämmung, da Erreger auch über diesen Weg übertragen werden können.

Vor allem durch Händeschütteln oder direkten körperlichen Kontakt (Hand-Hand-Gesicht) aber auch über dazwischen geschobene Oberflächen ist eine Übertragung denkbar.  

Zur Entfernung von Krankheitserregern sollten Hände min. 20-30 Sekunden mit aufgeschäumter Seife und reichlich Wasser gewaschen werden. Zum Abtrocknen empfehlen sich v.a. im öffentlichen Bereich Papierhandtücher oder das eigene Handtuch. Steht keine Möglichkeit zum Händewaschen zur Verfügung, kann Handdesinfektionsmittel (Kennzeichnung beschränkt viruzid) in ausreichender Menge und Einwirkzeit verwendet werden. 

 Fyler: Richtig Händewaschen

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Hygiene beim Husten und Niesen

Niesetikette bedeutet, dass entweder in ein Taschentuch oder in die Ellenbeuge gehustet oder geniest werden sollte. Auch in diesem Zusammenhang ist Händewaschen wichtig. 

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 Flächenreinigung und -desinfektion

Flächenreinigung/-desinfektion spielt v.a. in öffentlichen Bereichen mit viel Kundenverkehr eine Rolle. Im privaten Bereich spielt es in Quarantänesituationen eine Rolle, ansonsten ist es am ehesten im Zusammenhang mit Maßnahmen wie Lüften und üblichen Reinigungsmaßnahmen zu sehen. 

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Mund-Nase-Masken / Communitiy-Masken auf Reisen 

Das Tragen von Masken in der Öffentlichkeit ist für viele Reisende vor allem aus Asien schon ein seit Jahren ein gewohntes Bild. Durch die aktuelle Corona-Pandemie gewöhnen wir uns auch hierzulande immer mehr an diesen Anblick.  

In Zukunft wird eine solche Mund-Nase-Bedeckung auch ein notwendiges Reiseaccessoire sein. Hier die Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Mundschutz auf Reisen:
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Welchen Zweck erfüllen Masken? 

Worauf ist bei der Auswahl der Maske zu achten?

Was ist beim An- und Ablegen der Maske zu beachten?

Wie bewahre ich die Maske idealerweise auf Reisen auf?

Welche Arten von Masken gibt es und welche eignet sich für die Reise?

Infografik: Anleitung Mundschutz - aufsetzen & abnehmen

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Welchen Zweck erfüllen Masken? 

So genannte Mund-Nase-Masken oder Communitiy-Masken, die häufig selbst hergestellt werden, erfüllen einen anderen Zweck als medizinischen Masken und sind kein geprüftes Medizinprodukt. Sie sind ausschließlich für den privaten Gebrauch gedacht.  

Durch das Tragen solcher Masken vor Mund und Nase soll das Austreten von Tröpfchen beim Husten, Niesen oder auch Sprechen reduziert werden. Der erhoffte Effekt ist, Menschen in unmittelbarer Nähe vor einem Infektionsrisiko, dass von einem selbst ausgehen könnte, zu schützen. Damit reiht sich das  Maskentragen in eine Reihe schon wohlbekannter anderer Maßnahmen im Rahmen des Social Distancing und der Händehygiene ein. Das Tragen einer solchen Maske allein darf weder als alleiniger Schutz des Gegenüber noch als wirksamer Eigenschutz gegen eine Infektion gesehen werden. 

Vor allem in Asien ist das Tragen dieser Masken als ein Akt der Höflichkeit anderen Menschen gegenüber einzuordnen. Der Träger möchte vermeiden, andere Menschen anzustecken. Viele Asiaten tragen die Maske dann, wenn Sie bei sich Erkältungssymtome erkennen. Immer häufiger wird die Maske aber generell in der Öffentlichkeit getragen, hier mag dann auch die Luftverschmutzung in Großstädten und der Sonnenschutz eine Rolle spielen. 

Im Hinblick auf den Infektionsschutz sollten demnach auch Reisende in einigen Situationen auf eine Maske zurückgreifen können. Sinnvoll ist diese Maßnahme in öffentlichen Verkehrsmitteln, aber auch beim engen Anstehen, auf überfüllten Straßen oder Märkten. 

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Worauf ist bei der Auswahl der Maske zu achten?

Für die Beschaffenheit der Masken gibt es einige Empfehlungen, die vor allem bei DIY-Masken beachtet werden sollten. Die Maske muss immer Mund und Nase bedecken. Das Außenmaterial sollte möglichst wasserabweisend / hydrophob sein, das Innenmaterial hingegen wegen der feuchten Atemluft eher aufsaugend. Das Material muss Maschinenwäschen bis 60, besser 95 Grad aushalten. Beide Lagen zusammen sollten aber noch Luft zum Atmen gewähren. Der Sitz der Maske kann durch einen entfernbaren Drahtbügel über der Nase und längenverstellbare Gummis/Bänder angepasst werden. Brillenträger sollten versuchen, den Brillenrahmen über die Maske zu setzen. 

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Was ist beim An- und Ablegen der Maske zu beachten?

Beim An- und Ablegen der Maske ist einiges zu beachtenCommunitiy-Masken sollten nur sauber und trocken verwendet werden. Der Einsatz von Wollschals oder Halstüchern wird von vielen Experten nicht empfohlen. Vor dem Aufsetzen sollten Sie Ihre Hände gründlich waschen. Grundsätzlich sollte die Maske nur an den Bändern angefasst werden, das Berühren der Innenseite sollte komplett vermieden werden. Wenn Sie die Maske außen berührt haben, sollten Sie sich nach dem Anziehen erneut die Hände waschen oder desinfizieren. Der Sitz sollte gleich kontrolliert und ggf. korrigiert werden, so vermeiden Sie häufiges ins Gesicht Greifen, wenn die Maske nicht sitzt. 

Beim Absetzen der Maske gelten die gleichen Regeln, auch danach sollten die Hände wieder gewaschen oder desinfiziert werden.  

 Fyler: Empfehlungen Mundschutz

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Wie bewahre ich die Maske idealerweise auf Reisen auf?

Die Aufbewahrung der Maske ist v.a. unterwegs nicht unproblematisch, da man sie nicht einfach in die Tasche stecken sollte. Hier stößt die Verwendung von Communitiy-Masken leider auch an ihre praktischen Grenzen. Die Maske sollte eigentlich nur einmalig verwendet und dann gewaschen werden. Das ist v.a. auf Reisen nicht realisierbar. Hier sollte wenigstens darauf geachtet werden, die Maske so zu falten, dass die Innenseite geschützt ist und sie dann einem Beutel oder in einer sauberen Tüte zu transportieren. Auch das Aufhängen im Hotelzimmer wäre eine Möglichkeit der Aufbewahrung. 

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Welche Arten von Masken gibt es und welche eignet sich für die Reise?

Vom Tragen medizinischer Masken (FFP2/FFP3-Masken) wie sie zur persönlichen Schutzausrüstung für medizinisches Personal gehören, wird für die Normalbevölkerung ohne Risikofaktoren abgeraten. Zum einen sind diese Masken bei längerem Tragen nicht komfortabel, zum anderen sollten sie in der aktuellen Situation dem Medizinpersonal vorbehalten bleiben. 

Im Rahmen der Persönlichen Schutzausrüstung (PSA) stehen drei Maskentypen zur Verfügung. 

Mund-Nase-Schutz (MNS) sind Einweg-Masken aus Vlies wie sie bei Operationen oder medizinischen Maßnahmen zum Schutz vor großen Partikeln (Blut, Urin, Speichel, etc.) verwendet werden. Sie dienen nur sehr begrenzt zum persönlichen Schutz vor Ansteckung, nicht aber zum Schutz vor kleinen Partikeln wie Viren. Fremdschutz ist ebenfalls bedingt gegeben, wobei die Barrierefunktion bei nicht durchfeuchteter OP-Maske wohl höher ist als bei den oben beschriebenen Communitiy-Masken. 

FFP2-Masken und FFP3-Masken (filtering facepiece) sind Medizinprodukte und Teil der sog. Persönlichen Schutzausrüstung, wie sie für einige Tätigkeiten im medizinischen Bereich und im Umgang mit Schadstoffen vorgeschrieben ist.  

Wenn diese Masken enganliegend getragen werden, bieten Sie durch eine Filterfunktion dem Träger Schutz vor dem Eindringen von Bakterien und Viren über Nase und Mund. Weitere Bestandteile der Schutzausrüstung sind Kittel, Schutzbrille und auch ein Visier. Diese Materialen sind aktuell aufgrund des hohen Bedarfs sehr knapp und somit den medizinischen Berufen vorbehalten. 

Diese Masken sind ebenfalls Einmalprodukte, sie dürfen nur fachmännisch und unter ganz bestimmten Bedingungen wiederaufbereitet werden. Für das Anlegen und Tragen gelten im Prinzip die gleichen Regeln wie für die Communitiy-Maske, wobei v.a. im medizinischen Bereich erweiterte Vorgaben gelten.  

Sowohl FFP2- als auch FFP3-Masken werden mit und ohne Ventil angeboten. Hierbei ergibt sich ein entscheidender Unterschied. Ohne Ventil bieten diese Masken ähnlich MNS oder Communitiy-Maske auch einen gewissen Schutz gegen Fremdinfektionen. Mit Ventil wird die Atemluft durch das Ventil ausgeatmet, somit ist Fremdschutz hier nicht gewährleistet. 

FFP3- und FFP2-Masken werden für die gesunde Normalbevölkerung nicht empfohlen. Zu erwägen sind sie allerdings für Personen aus den Risikogruppen, die sich einer Infektionsgefahr aussetzen müssen. Es kann demnach z.B. für Personen unter Immunsuppression oder mit schweren Grunderkrankungen sinnvoll sein, diese Masken zu tragen, wenn sie sich in der Öffentlichkeit (Einkaufen, Arztbesuch, etc.) bewegen müssen. 

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Mundschutz anlegen

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 Coronavirus - Covid-19 Häufige Fragen & Antworten

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Autor

22.06.2020, Dr. med. Andrea Gontard (AG), Fachärztin für Allgemeinmedizin

 

 

 

 

 

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