Malariaprophylaxe in der Schwangerschaft

Während der Schwangerschaft zeigt eine Erstinfektion mit Malaria meistens einen schwereren Verlauf als normal und verursacht eine erhebliche Gefährdung von Mutter und Fetus. Deshalb wird in dieser Zeit von Reisen in Malariagebiete grundsätzlich abgeraten.

Konkrete Angaben zu Malaria-Risikogebieten finden Sie bei den Länderinfos - einen ersten Überblick erhalten Sie auf der Malaria Weltkarte.

Chemoprohoylaxe während der Schwangerschaft

Für die Chemoprophylaxe während der Schwangerschaft stehen folgende Medikamente zur Verfügung:

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Hinweis zur Chemoprophylaxe in der Schwangerschaft

In jedem Falll sollte vor der Einnahme der Chemoprophylaxe der behandelnde Gynäkologe hinzugezogen werden.

Ebenso wie Schwangere, müssen stillende Mütter für eine Prophylaxe sorgen, und zwar für sich selbst und für ihr Kind. Die von der Mutter eingenommenen Medikamente werden über die Muttermilch beim Säugling nicht wirksam! Der Säugling muss also eigene Medikamente bekommen!  >> Malariaprophylaxe für Kinder

Schwangere und Mütter mit kleinen Kindern sollten sich, wie jeder andere Reisende, nicht nur auf die medikamentöse Prophylaxe verlassen, sondern immer für einen ausreichenden Schutz vor Mückenstichen sorgen. Die Expositionsprophylaxe (passive Vorsorge) ist stets sehr ernst zu nehmen und muss immer Priorität vor einer medikamentösen Prophylaxe haben. Auch kann eine vorbeugende Medikamentengabe die passiven Schutzmaßnahmen auf gar keinen Fall ersetzen.

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Autor

13.04.2020, Dr. med. Andrea Gontard (AG), Fachärztin für Allgemeinmedizin

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