Mittel- und Südamerika: Starker Anstieg der Dengue Fälle

Meldung vom: 01.10.2019

Mittel- und Südamerika


Die rasche Ausbreitung des Dengue-Fiebers in Südamerika wird auf eine Kombination aus saisonalen Regenfällen und höheren Temperaturen im Vergleich zum Vorjahr zurückgeführt. Durch die Regenfälle können Pfützen und Teiche entstehen, die perfekte Brutstätten für die Mücken darstellen. Vor diesem Hintergrund gibt es zunehmend Bedenken, ob der Dengue-Ausbruch wieder einzudämmen ist.

  • In Honduras sind mehr als 71.200 Menschen von der Krankheit betroffen. Dies ist damit der schlimmste Dengue-Ausbruch in der Geschichte des Landes. Fast ein Viertel der gemeldeten Fälle wurden als schweres Dengue-Fieber eingestuft - mehr als 65 Prozent der 128 Todesfälle sind Kinder unter 15 Jahren.
  • In Guatemala wurden 22.755 Fälle registriert.
  • In Nicaragua wurden 91.269 Fälle beobachtet.
  • El Salvador meldet mit 16.573 Fällen ebenfalls einen massiven Anstieg der Dengue-Fälle im Vergleich zu den Vorjahren.

 Dengue

Dengue-Fieber ist in den meisten tropischen oder subtropischen Ländern der Welt verbreitet  Reiseziel. Das Dengue-Virus infiziert jedes Jahr fast 400 Millionen Menschen in mehr als 120 Ländern. Das Virus wird durch die Aedes-Mücken verbreitet. Die meisten Personen überleben mit wenigen oder keinen Symptomen, jedoch entwickeln mehr als zwei Millionen Menschen pro Jahr ein gefährliches hämorrhagisches Dengue-Fieber, an dem jedes Jahr mehr als 25.000 Personen sterben.

 Um eine Infektion zu vermeiden, sollten Reisende ein Insektenschutzmittel mit dem Wirkstoff DEET oder Icaridin verwenden  Schutz vor Insektenstichen.

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>> Quelle: media.ifrc.org, 27.09.2019

>> weitere Informationen zu Nicaragua, Honduras, El Salvador und Guatemala

>> weitere Informationen zur Dengue Fieber

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