Ruanda: Malaria-Resistenzen bei Artemisinin

Meldung vom: 05.08.2020

Eine Resistenz gegen Artemisinin, ein Hauptbestandteil der von der WHO empfohlenen Anti-Malariabehandlung, ist bereits in Südostasien weit verbreitet. Bislang wurde die Resistenz jedoch noch nicht in Afrika beobachtet.

Wissenschaftler des Instituts Pasteur haben kürzlich in Zusammenarbeit mit dem Nationalen Malariaprogramm in Ruanda (Ruanda Biomedical Center), der Weltgesundheitsorganisation (WHO), dem Cochin Hospital und der Columbia University (New York, USA) das Auftreten und die Ausbreitung von Malaria-Parasiten entdeckt, die auch erstmals in Ruanda Artemisininderivaten widerstehen können. Die Ergebnisse der Forschung wurden am 3. August 2020 in  Nature Medicine veröffentlicht.

Seit 2008 sind Malaria-Parasiten in Südostasien (Kambodscha, Thailand, Vietnam, Myanmar und Laos) zunehmend verbreitet, die Artemisininderivaten widerstehen können. Diese Resistenz, die zu einer Verzögerung bei der Beseitigung von Parasiten aus dem Blutkreislauf führt, ist eine ernsthafte Bedrohung, die die Bemühungen zur Bekämpfung der Krankheit behindern kann.

Malaria, verursacht durch Parasiten der Gattung Plasmodium, stellt ein großes Problem in der öffentlichen Gesundheit dar:

So sind fast 3,2 Milliarden Menschen in 89 Ländern von der Krankheit bedrohtJedes Jahr werden über 200 Millionen Malaria-Fälle und über 400.000 Todesfälle registriert.

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Malaria Übertragung

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>> Quelle: nature.com, 3 August 2020

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