USA: 4.800 Schwangerschaften positiv auf ZIKA getestet

Meldung vom: 08.08.2018

Eine ZIKA-Virus-Infektion während der Schwangerschaft kann zu schwerwiegenden Gesundheitsproblemen bei Babys führen, wie z. B. Geburtsschäden, Probleme mit dem Sehen und Hören, Krampfanfällen und Entwicklungsverzögerungen.

Zwischen den Jahren 2016 und 2018 hatten in den US-Territorien Amerikanisch-Samoa, Föderierte Staaten von Mikronesien, Puerto Rico, Republik Marshallinseln und Amerikanische Jungferninseln mehr als 4.800 Schwangere ein Laborergebnis, das eine mögliche oder bestätigte Zika-Infektion aufzeigte.

Von diesen Schwangerschaften wurden mehr als 1.450 Babys, die mindestens ein Jahr alt waren, zur Nachsorge beobachtet:

  • Etwa 1 von 7 (oder 14%) der 1.450 Babys hatten ein oder mehrere gesundheitliche Probleme, die möglicherweise von Zika verursacht wurden und dem Zika Schwangerschafts- und Säuglingsregister der USA gemeldet wurden.
  • Einige dieser Probleme traten zwar nicht bei der Geburt auf, wurden aber festgestellt, als die Babys älter wurden.

Von den 1.450 Babys, die mindestens ein Jahr alt waren und während der Schwangerschaft von Müttern mit Zika in den USA geboren wurden, wurde eine Nachuntersuchung durchgeführt:

  • 6% hatten Zika-assoziierte Geburtsfehler, wie kleine Kopfgröße, Hirnschäden oder Augenschäden.
  • 9% hatten Probleme mit dem Nervensystem, die möglicherweise durch Zika verursacht wurden, wie Krampfanfälle, Schluck- und Bewegungsprobleme oder Entwicklungsverzögerungen.

Die gesamte Bandbreite der möglicherweise von Zika verursachten langfristigen Gesundheitsprobleme bleibt zum weiteren Heranwachsen der Babys unklar. Eine frühzeitige Erkennung von Gesundheitsproblemen kann Säuglingen und Kindern jedoch helfen, die Pflege zu erhalten, die sie benötigen.

.

>> Quelle: CDC, 07.08.2018

>> weitere Informationen zu den USA

 >> weitere Informationen zu ZIKA

Reisemedizinische Beratung

Für Ihre reisemedizinische Beratung steht Ihnen online ein Fragebogen zur schriftlichen Reiseberatung zur Verfügung - gerne beraten wir Sie auch telefonisch:

aerztin Schriftliche Reiseberatung

Füllen Sie online einen Fragebogen zu Ihrer Reise und gesundheitlichen Situation aus. Innerhalb der nächsten zwei Arbeitstage erhalten Sie von einem reisemedizinisch erfahrenen Arzt/in eine umfassende schriftliche Beratung zu empfohlenen Impfungen und Vorkehrungen für Ihr Reiseland sowie zur Malaria-, Gelb- und Denguefiebersituation vor Ort.

 Schriftliche Reiseberatung anfordern   

Kosten nach der Gebührenordnung für Ärzte (Ziffer 3 GOÄ 2,3-fach): ab 20,00 € (per Rechnung)

telefon Telefonische Reiseberatung

Vereinbaren Sie online einen Termin für eine ärztliche Beratung zur Beantwortung Ihrer reisemedizinischen Fragen sowie für aktuelle Impfempfehlungen für Ihr Reiseziel. Ein reisemedizinisch erfahrener Arzt/in ruft Sie unter der von Ihnen genannten Telefonnummer zu dem vereinbarten Termin zurück und berät Sie ausführlich.

 Telefonische Reiseberatung vereinbaren   

Kosten nach der Gebührenordnung für Ärzte (Ziffer 3 GOÄ 3,26-fach): ab 28,50 € (per Rechnung)

.