Studie: Zika-Virus Übertragung von der Mutter auf das Kind

Meldung vom: 09.02.2021

ZIKA Virus Übertragung durch Moskitos

Eine Studie des Forschungsteams des Morsani College of Medicine der University of South Florida Health (USF Health) hat einen neuen Mechanismus entdeckt, wie das Zika-Virus während der Schwangerschaft von der Mutter auf ihr Kind übertragen werden kann. Dieser Prozess wird als vertikale Übertragung bezeichnet.

Die Forscher zeigten zum ersten Mal, dass spezialisierte Zellen, die die Gebärmutter umgeben (mütterliche Dezidualzellen), als Reservoir für die Übertragung des Zika-Virus durch die Plazenta dienen.

Dies kann zum einen mit einer größeren Anfälligkeit des Fötus für eine Zika-Infektion im ersten Trimester einhergehen, als auch mit möglicherweise schwerwiegenden angeborenen Defekten, die in der frühen oder späten Schwangerschaft beobachtet wurden.

Die Forscher berichten weiter, dass der Wirkstoff "Tizoxanid" das ZIKA-Virus in den mütterlichen Dezidualzellen hemmt. Auf diese Weise lässt sich ggf. eine perinatale Übertragung verhindern, die bei Säuglingen verheerende Missbildungen und Hirnschäden verursachen können.

Wenn wir die vertikale Übertragung des Zika-Virus besser verstehen und die Infektion in mütterlichen (deziduellen) Zellen zu Beginn der Schwangerschaft erfolgreich blockieren können, wird das Virus die Plazenta nicht passieren, um den Fötus zu erreichen. Damit ist es weniger wahrscheinlich, dass es zu schweren Anomalien kommt." Ozlem Guzeloglu-Kayisli, Hauptautor der Studie.

 Antwort auf häufige Fragen zu ZIKA



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Zika Übertragung

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    >> Quelle: sciencedaily.com, 03.02.2021

    >> weitere Informationen zum ZIKA-Virus

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