Afrika: Malaria-Situation in Zeiten von Covid-19

Meldung vom: 09.11.2020

Afrika trägt weltweit die größte Malariabelastung:

93 Prozent der 228 Millionen Malariafälle und 94 Prozent der 405.000 Malaria-Todesfälle, die 2018 weltweit gemeldet wurden, stammen aus Afrika. So tötet Malaria immer noch 1.100 Menschen pro Tag. 

In 14 der 16 südafrikanischen Länder ist Malaria endemisch. Die Verbreitung von Malaria in diesen 14 Ländern ist jedoch äußerst unterschiedlich - lediglich die Länder Lesotho und die Seychellen sind nicht von der Malaria betroffen. Mosambik und die Demokratische Republik Kongo gehören zu den sechs Ländern, auf die 2018 mehr als 50% aller gemeldeten Fälle entfielen.

Für Südafrika ist es eine besondere Herausforderung, die ständige Einschleppung von Malaria aus den Nachbarländern zu verhindern. Zudem wird das bereits stark belastete Gesundheitssystem in Südafrika durch die COVID-19-Pandemie zusätzlich in Anspruch genommen. Da Fieber sowohl für Malaria als auch für COVID-19 ein Symptom darstellt, wurden Menschen aus Malaria-Endemiegebieten sowohl auf COVID-19 als auch auf Malaria getestet.

Jetzt warnt auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) davor, dass COVID-19 die Malaria-Kontrollaktivitäten erheblich einschränken könnte.

Durch die Zusatzbelastung des Gesundheitssystems wird die routinemäßige Gesundheitsversorgung aber auch bei Krankheiten wie Tuberkulose und der HIV-Versorgung stark beeinträchtigt. 

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Malaria Symptome


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>> Quelle: theconversation.com, 05.11.2020

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