Thailand: Dengue- und Chikungunya-Fälle

Meldung vom: 12.07.2020

Dengue-Fieber

Das Bureau of Epidemiology hat jetzt in allen 77 Provinzen insgesamt 25.708 Dengue-Fieber-Fälle registriert. Davon sind 7.645 Fälle hämorrhagisches Dengue-Fieber (DHF) und 212 Fälle betreffen das Dengue-Schock-Syndrom (DSS). Es wurden bislang 15 Todesfälle gemeldet.

Zu den Provinzen mit der höchsten Inzidenz gehören:

  • Chaiyaphum
  • Rayong
  • Khon Kaen
  • Mae Hong Son
  • Nakhon Ratchasima

Dengue Vorkommen

Abbildung: Weltweites Dengue-Vorkommen


Chikungunya

Nach den über 10.000 Chikungunya-Fällen im Jahr 2019 hat Thailand im Jahr 2020 bislang 4.040 Fälle in 58 Provinzen (Stand: 6. Juli 2020).

Zu den Provinzen mit der höchsten Inzidenz gehören:

  • Chanthaburi
  • Uthai Thani
  • Lamphun
  • Rayong
  • Loei


Das Chikungunya-Virus wird durch den Stich der Aedes-Mücke übertragen, insbesondere von Aedes aegypti und Aedes albopictus. Bei Menschen, die von einer infizierten Mücke gestochen wurden, treten die Krankheitssymptome normalerweise nach einer Inkubationszeit von drei bis sieben Tagen (Bereich 1 bis 12 Tage) auf.

Das Chikungunya-Virus kann akute, subakute und chronische Erkrankungen verursachen. Bei akuten Erkrankungen entwickeln sich die Symptome abrupt mit hohem Fieber, Kopfschmerzen und Gliederschmerzen. Schwere Formen der Krankheit sind selten. Die Symptome klingen normalerweise nach 7 bis 10 Tagen wieder ab.

Die Krankheit hat einige klinische Symptome gemeinsam mit Dengue-Fieber und Zika und kann in Gebieten, in denen diese Krankheiten ebenfalls häufig vorkommen, falsch diagnostiziert werden. 

Chikungunya

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>> Quelle: outbreaknewstoday.com, 10.05.2020

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