Costa Rica: Malaria-Fälle

Meldung vom: 14.05.2018

Bei einem US-Reisenden, der am 20.April aus Costa Rica zurückkehrte, wurde am 4. Mai 2018 ein Fall von Plasmodium falciparum Malaria gemeldet.

Der 54-jährige Mann reiste vom 7. bis 20. April 2018 auf der Halbinsel Osa in der Provinz Puntarenas in Costa Rica. Sieben Tage nach seiner Rückkehr bekam er Fieber, Gliederschmerzen und gastrointestinale Symptome. Er wurde daraufhin ins Krankenhaus eingeliefert. Das mikroskopische Verfahren zum Nachweis von Krankheitserregern im Blut, ein sog. "dicker Tropfen" sowie ein normaler Blutausstrich waren negativ, ein Malaria-Schnelltest jedoch positiv. Weitere Tests mit Polymerase-Kettenreaktion (PCR) bestätigten Plasmodium falciparum Malaria.

Der Patient wurde mit Atovaquon-Proguanil behandelt und ist vollständig genesen.

Costa Rica hatte in den Jahren 2013 bis Ende 2016 keine lokalen Malariaübertragungen. Ende 2016 wurden jedoch vier Fälle von lokal übertragenem P. vivax gemeldet. Auch im Jahr 2017 wurden im nördlichen Teil des Landes 9 Fälle von P. vivax gemeldet.

Die Osa-Halbinsel liegt im südlichen Teil von Costa Rica und grenzt an einen Teil von Panama, in dem nur selten Fälle von P. falciparum aufgetreten sind - in den letzten zwei Jahren gar keine Fälle. Aufgrund der sehr eingeschränkten Übertragung wurde den Reisenden in diesem Gebiet empfohlen, nur Maßnahmen zur Vermeidung von Malaria zu ergreifen.

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 >> Quelle: CDC, 04.05.2018

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