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Uganda und DRK: Weitere Ebola-Fälle in der DRK

Meldung vom: 15.06.2026

Demokratischen Republik Kongo

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In der Demokratischen Republik Kongo wurden zum 10. Juni 2026 676 bestätigte Ebola-Fieber-Fälle und 136 Todesfälle gemeldet.

Betroffen sind die folgenden Provinzen:

  • Ituri (629 Fälle)
  • Nord-Kivu (44 Fälle)
  • Süd-Kivu (3 Fälle)

Zeitweise meldet das Gesundheitsministerium mehr als 1.000 Verdachtsfällen und fast 250 mutmaßlichen Todesfälle. Die Rückverfolgung von Kontaktpersonen bleibt für die Gesundheitseinrichtungen eine große Herausforderung. Derzeit werden nur etwa 45 % der Personen überwacht, die direkten Kontakt zu einem Ebola-Patienten hatten. Nach Angaben der WHO müssen mindestens 90 % der Kontaktpersonen ermittelt und überwacht werden, um einen Ausbruch unter Kontrolle zu bringen.

Eine weitere Herausforderung ist das Misstrauen in der Bevölkerung. Berichten zufolge wurde in der Provinz Süd-Kivu diese Woche ein Ebola-Bestattungsteam angegriffen. Die Einsatzkräfte mussten daraufhin einen Sarg zurücklassen, was Befürchtungen hinsichtlich weiterer Übertragungen aufkommen ließ.

Zu den traditionellen Bestattungsbräuchen gehören häufig das Waschen und Berühren des Leichnams zudem ziehen Beerdigungen oftmals große Menschenmengen an. All dies birgt ein hohes Risiko für die Ausbreitung von Ebola, da das Virus durch Kontakt mit infizierten Körperflüssigkeiten von Mensch zu Mensch übertragen wird.

Uganda

Im angrenzenden Uganda wurden insgesamt 19 bestätigte Fälle gemeldet, darunter zwei Todesfälle (Stand: 11. Juni 2026). Die drei jüngsten Fälle wurden am 5. Juni verzeichnet; seither sind keine neuen Fälle mehr aufgetreten.

Von den bestätigten Fällen waren fünf auf lokale Übertragungen zurückzuführen, während 14 importiert waren. Bei den neun Fällen mit bekannten geografischen Angaben wurden acht in Kampala und einer im benachbarten Distrikt Wakiso gemeldet.

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Ebola Karte

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Das Virus stammt aus den tropischen Regenwäldern Zentralafrikas und Südostasiens (Subtyp Reston) und führte 1976 erstmals zu einer Epidemie (in Zaire und nahezu gleichzeitig im Sudan). Es wurde nach dem kongolesischen Fluss "Ebola" benannt, in dessen Nähe es zum ersten Ausbruch kam.

Vorkommen

SudanGabunDem.Rep.Kongo (Norden), Uganda; ein affenpathogener Subtyp existiert auf den Phillippinen.

Verlauf

Nach wenigen Tagen treten Symptome ähnlich wie bei einer beginnenden Grippe auf. Dann folgen hämorrhagisches Fieber und Übelkeit mit Erbrechen, Durchfall und Haut- und Schleimhautblutungen. Die Infektion breitet sich auf den ganzen Organismus aus und zerstört die kapillaren Blutgefäße.

Insbesondere führen in 90% der Fälle Blutungen im Magen-Darm-Kanal, der Milz und in der Lunge nach 2 - 4 Wochen zum Tod.

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.Ebola

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>> Quelle: ECDC, 15.06.2026

>> weitere Informationen zu Uganda

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