Mexiko: Rückgang der Zika-Virus-Fälle
Meldung vom: 16.01.2026

ZIKA Fälle
In Mexikos findet laut den aktuellen Daten der Gesundheitsbehörden lediglich eine sehr geringe Übertragung des durch Mücken und sexuell übertragbaren ZIKA-Virus statt:
Die Panamerikanische Gesundheitsorganisation (PAHO) und das mexikanische Nationale Epidemiologische Überwachungssystem berichten, dass Mexiko im Jahr 2024 30 autochthone (lokal erworbene) Zika-Fälle bestätigt hat. Im Jahr 2025 wurden dann nur noch vier weitere Fälle gemeldet.
Die drei mexikanischen Bundesstaaten mit den ZIKA-positiven Fällen waren:
- Veracruz
- Nuevo León
- Yucatán
Diese Gebiete, insbesondere die Küsten- und Tieflandregionen, bleiben aufgrund des Vorkommens von Aedes-Mücken für Millionen von Besuchern jährlich gefährdet, da man hier auch von einer entsprechenden Dunkelziffer ausgehen muss.
Eine im Oktober 2025 veröffentlichte Studie analysierte Daten aus dem Ausbruchszeitraum 2016–2018 in Mexiko. Sie untersuchte 13.259 Verdachtsfälle des Zika-Virus (ZIKA), die zwischen August 2016 und Januar 2018 mittels RT-qPCR getestet wurden. 10,7 % dieser Fälle (1.419) fielen positiv auf das Zika-Virus aus. Bemerkenswerterweise betrafen 25 % (3.313) der ZIKA-positiven Fälle Schwangere. Dies unterstreicht das anhaltende Risiko für die Gesundheit von Mutter und Kind während Phasen erhöhter Virusverbreitung.
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ZIKA-Virus
Das Zika-Virus ist ein in tropischen und subtropischen Gebieten Afrikas, Amerikas, Asiens und des Pazifischen Ozeans vorkommender Krankheitserreger, der hauptsächlich durch Mückenstiche übertragen wird, aber die Infektion kann auch sexuell oder von einer schwangeren Mutter auf ihren Fötus übertragen werden.
Viele Menschen, die mit dem Zika-Virus infiziert sind, haben keine Symptome. Wenn Symptome auftreten sind diese normalerweise mild und umfassen Fieber, Hautausschlag, Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen und Muskelschmerzen. Die Symptome dauern in der Regel mehrere Tage bis zu einer Woche.
Zika kann von einer schwangeren Person auf den Fötus übertragen werden. Eine Infektion während der Schwangerschaft kann bestimmte Geburtsfehler verursachen. Derzeit gibt es weder einen Impfstoff zur Vorbeugung noch ein Medikament zur Behandlung von Zika. In Zika-Gebiete wird daher konsequenter Mückenschutz empfohlen.
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>> Quelle: PAHO, Januar 2026
>> weitere Informationen zu ZIKA-Virus
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