Mittel- und Südamerika: Chagas-Krankheit

Meldung vom: 16.04.2021

Am Mittwoch, den 14.04.2021 war Welttag der Chagas-Krankheit. Zu diesem Anlasse berichtet die Panamerikanische Gesundheitsorganisation (PAHO) über die parasitäre Krankheit in Amerika:

Laut dem UN-Gesundheitsamt werden jedes Jahr etwa 8.000 Babys mit Chagas geboren. Es wird geschätzt, dass mehr als eine Million Frauen im gebärfähigen Alter in der Region infiziert sein könnten und unwissentlich dem Risiko ausgesetzt sind, die Infektion auf ihre Neugeborenen zu übertragen. Laut Studien sind sich ca. 70% der Personen mit einer Chagas-Infektion der Infektion nicht bewusst.

"Die Übertragung der Chagas-Krankheit von der Mutter auf das Kind kann verhindert und bei rechtzeitiger Erkennung geheilt werden", sagte PAHO-Direktor Etienne. "Wir müssen unsere Anstrengungen verdoppeln, damit alle Kinder in der Region frei von der Krankheit sind."

Die PAHO arbeitet mit mehreren Ländern zusammen, um die Gesundheitssysteme für Mütter und Kinder so zu stärken, dass die Chagas Krankheit routinemäßig erkannt und behandelt werden kann.

Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist die Chagas-Krankheit eine potenziell lebensbedrohliche Krankheit, die durch den Protozoen-Parasiten Trypanosoma cruzi (T. cruzi) verursacht wird. Die Krankheit tritt hauptsächlich in lateinamerikanischen Ländern auf. Es wird geschätzt, dass weltweit etwa 7 bis 8 Millionen Menschen mit dem Parasiten infiziert sind.

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 >> Quelle: paho.org, 13.04.2021

>> weitere Informationen über die Chagas-Krankheit

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