WHO: 25 Länder wollen bis 2025 malariafrei sein

Meldung vom: 22.04.2021

25 Länder wollen bis 2025 frei von Malaria sein

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat 25 Länder identifiziert, die in den nächsten fünf Jahren das Potenzial haben, Malaria zu 100% auszumerzen und dies trotz der zusätzlichen Belastung durch COVID-19 und Resistenz gegen verschiedene Malariamedikamente.

Zu der Gruppe gehören 17 Länder, die die Ziele zur Beseitigung der Malaria bis 2020 nicht erreicht haben. Sie werden der neuen E-2025-Initiative beitreten und bis 2025 spezielle Unterstützung und technische Leitlinien zur Beseitigung von der WHO erhalten.

Allein im vergangenen Jahr meldeten acht Länder null indigene Malaria-Fälle. In Anbetracht der anhaltenden globalen COVID-19-Pandemie stellt dies eine bemerkenswerte Leistung dar.

Bis Ende 2020 hatten 24 Länder die Übertragung von Malaria für drei Jahre oder länger unterbunden. Laut dem WHO-Bericht wurden elf Länder als malariafrei eingestuft. Von 87 Ländern mit Malariafällen meldeten 46 Länder im Jahr 2019 weniger als 10.000 Fälle. Im Jahr 2000 waren dies lediglich 26 Länder mit weniger als 10.000 Malariafällen. Die WHO warnt jedoch davor, dass wesentliche Gesundheitsdienste, einschließlich solcher für Malaria, aufrechterhalten werden müssen, wenn die Fortschritte fortgesetzt werden sollen.

Etwa ein Drittel der Länder weltweit meldete im ersten Quartal 2021 Schwierigkeiten bei der Prävention, Diagnose und Behandlung von Malaria. So führten u.a. Bewegungseinschränkungen zu Verzögerungen bei der Lieferung von imprägnierten Moskitonetzen und Sprühkampagnen in Innenräumen.

Südostasien

In der südostasiatischen Region Greater Mekong wurden sehr gute Fortschritte in der Bekämpfung der Malaria erzielt. Hier ging die gemeldete Zahl der Malariafälle in sechs Ländern zwischen den Jahren 2000 und 2020 um 97 Prozent zurück.

In den sechs Ländern Kambodscha, China (Provinz Yunnan), Laos, Myanmar, Thailand und Vietnam gingen die Todesfälle durch Malaria im gleichen Zeitraum trotz der anhaltenden Probleme durch Resistenzen gegen Malariamedikamente um mehr als 99 Prozent zurück.

Lateinamerika

In Lateinamerika war El Salvador das erste Land in der Region, das die Krankheit beseitigte. Anfang dieses Jahres wurde El Salvador von der WHO für malariafrei erklärt. Im Jahr 1965 hatte das Land noch die meisten Malariafälle in Mittelamerika gemeldet.

Afrika

Algerien war nach Mauritius (1973) und Marokko (2010) das dritte Land in Afrika, das 2020 offiziell als malariafrei zertifiziert wurde. Das Programm zur Beseitigung der Malaria wurde vollständig aus einheimischen Quellen finanziert.

Südafrika gehörte zu den in der E-2020-Initiative genannten Ländern, die auf die neue E-2025-Gruppe übertragen wurden. Ende 2020 wurden dort noch 4.463 Malariafälle registriert.

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Malaria Übertragung
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    >> Quelle: scidev.net, 22.04.2021

    >> weitere Informationen zum Malaria

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    World malaria report 2020

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