Brasilien: 38.000 Chikungunya-Fälle

Meldung vom: 22.06.2020

Das brasilianische Gesundheitsministerium hat dieses Jahr bereits 38.085 Chikungunya-Fälle gemeldet (Stand: 30. Mai 2020). Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist dies jedoch ein deutlicher Rückgang der Fallzahlen: Im Jahr 2019 waren dies noch 109.000 Chikungunya-Fälle im gleichen Zeitraum.

Die Chikungunya-Fälle in 2020 verteilen sich hautptsächlich auf die folgenden Staaten:

  • Bahia 39,1%
  • Espírito Santo 30,5%
  • Rio de Janeiro mit 8,6%

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Chikungunya

Die Chikungunya-Viren werden durch Stechmücken übertragen. Chikungunya heißt "der gekrümmt Gehende" und weist darauf hin, dass die Krankheit mit starken Gliederschmerzen verbunden ist. Wenige Tage nach der Infektion entwickeln die Betroffenen in der Regel rasch ansteigendes und hohes Fieber mit schweren Gelenkschmerzen mit hoher Berührungsempfindlichkeit, so dass sie sich kaum noch aufrecht halten können. Die Gelenkbeschwerden treten dabei meist in beiden Körperhälften auf. Das Fieber dauert in der Regel nur wenige (im Mittel drei) Tage an.

Andere häufige Symptome sind: Muskel- bzw. Gliederschmerzen, Lymphknotenschwellungen, Hautausschlag - mäßig juckend, punktförmige Hautblutungen, leichtere Formen von Schleimhautblutungen, z. B. aus der Nase oder am Zahnfleisch, Kopfschmerzen, Erschöpfung, Augenentzündungen und Magen-Darm-Beschwerden.

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 Schutz vor Chikungunya

Schutz vor Chikungunya. Um eine Infektion zu vermeiden, sollten Reisende ein Insektenschutzmittel mit dem Wirkstoff DEET oder Icaridin verwenden  Schutz vor Insektenstichen.

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>> Quelle: outbreaknewstoday.com, 20.06.2020

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