Jamaika: Dengue-Gefahr

Meldung vom: 23.01.2019

Der letzte große Dengue-Ausbruch ereignete sich auf Jamaica im Jahr 2009. Seitdem hat die Region mit Chikungunya (im Jahr 2014) und Zika ( im Jahr 2016) zwei weitere große Ausbrüche der von Stechmücken übertragenen Krankheiten erlebt. Prognosen der Gesundheitsbehörden gehen davon aus, dass auch in naher Zukunft ein weiterer regionaler Dengue-Ausbruch auftreten wird.

Im Jahr 2018 stieg die Zahl der Dengue-Fälle bereits deutlich in Lateinamerika an. Daher haben die Dengue-Fälle auf Jamaika auch die Besorgnis auf anderen karibischen Inseln erhöht.

Die Caribbean Public Health Agency (CARPHA) empfiehlt den gefährdeten Ländern, verstärkte Maßnahmen zur Bekämpfung von Moskitos sowie zur Verhinderung der Ausbreitung von Krankheiten zu ergreifen.

Dengue-Fieber ist eine grippeähnliche Krankheit, die Säuglinge, Kleinkinder und Erwachsene betrifft. Die Symptome beginnen in der Regel vier bis zehn Tage nach der Infektion und umfassen hohes Fieber, Kopfschmerzen, Erbrechen, Muskel- und Gelenkschmerzen sowie einen charakteristischen Hautausschlag. Diese Krankheit kann sich zu schwerem Dengue-Fieber entwickeln, das durch potenziell tödliche Komplikationen wie innere Blutungen, intensive und anhaltende Bauchschmerzen oder Druckempfindlichkeit und anhaltendes Erbrechen gekennzeichnet ist. Wie bei Zika oder Chikungunya gibt es keine spezifische Behandlung für Dengue-Fieber.

Dengue-Fieber und andere durch Stechmücken übertragene Krankheiten bedrohen die Gesundheit, den Tourismus sowie die soziale und wirtschaftliche Entwicklung. Vor diesem Hintergrund ist ein gemeinsames Bemühen erforderlich, um die Verbreitung von Krankheiten zu verringern. Die Aedes aegypti-Mücke, die Dengue verbreitet, ist in allen karibischen Gebieten präsent.

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 >> Quelle: carpha.org, 17.Januar, 2019

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