Botswana: Malaria Fälle in Tutume

Meldung vom: 23.02.2021

Botswana: Zwei Malaria Todesfälle

FRANCISTOWN: In dem Bezirk Tutume wurden kürzlich zwei Malaria-Todesfälle beobachtet. Der Bezirk umfasst einige Dörfer aus drei Kreisen: Nata-Gweta, Shashe West und Nkange.

Die Todesfälle durch Malaria sind die ersten seit dem Jahr 2011. In dem Distrikt wurden seit Jahresbeginn 14 Malariafälle gemeldet - etwas mehr als die 13 Fälle aus dem letzten Vorjahreszeitraum.

Die Behörden vermuten, dass die Malaria-Fälle aufgrund der bevorstehenden Überschwemmungen wahrscheinlich zunehmen werden. Der Unterbezirk Tutume wurde in den letzten Wochen von überdurchschnittlichen Niederschlägen überschwemmt. Die Überschwemmungen führen dann zu den idealen Brutgebieten für die Malaria-Mücken.

Der Tutume-Bezirk ist immer noch eines der Gebiete des Landes, in denen eine hohe Malariaübertragungsrate besteht. Dies ist auf die ständigen Überschwemmungen zurückzuführen, die häufig das Gebiet betreffen.

Aufgrund der COVID-19-Pandemie ist das Gesundheitssystem bereits stark beansprucht, so dass eine Kontaktverfolgung der Malariainfizierten aktuell deutlich erschwert wird.

Malaria gilt als eine der häufigsten Krankheiten auf dem afrikanischen Kontinent. Es wird erwartet, dass die Malaria-Fälle weiter zunehmen könnten, insbesondere dann, wenn der Bezirk weiterhin heftigen Regen ausgesetzt ist. Der Höhepunkt der Malaria-Saison liegt zwischen Oktober und Mai. Die höchste Inzidenz klinischer Malaria-Fälle wird oftmals im Februar beobachtet.

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Malaria Übertragung

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>> Quelle: mmegi.bw, 22.Februar 2021

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