Sudan: Cholera- und Masern-Risiko im Flüchtlingslager

Meldung vom: 23.02.2021

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Die Sudanese Professionals Association (SPA) warnt vor Cholera- und Masernausbrüchen in den Unterkünften von El Geneinas für die Flüchtlinge.

Es wird befürchtet, dass ein solcher Ausbruch zu hunderten Todesfällen führen könnte.

Aktuell leben rund 109.000 Vertriebene, darunter hauptsächlich Kinder, Frauen und ältere Menschen, in 84 Notunterkünften in El Geneina, der Hauptstadt von West-Darfur, unter sehr schlechten Bedingungen und mit einer unzureichenden Gesundheitseinrichtung.

Vor einem Monat griffen größere Gruppen von bewaffneten Männern El Geneina und die beiden Kerending-Lager an und töteten mindestens 163 Menschen und verwundeten darüber hinaus noch viele weitere Menschen. Die Darfur Bar Association berichtete damals, dass die Gewalt durch "ein einfaches Verbrechen" ausgelöst wurde: Ein masalitischer Stammesangehöriger erstach ein Mitglied eines "arabischen Stammes" in der Nähe der Kerending-Lager.

Der Mörder wurde zwar festgenommen, dennoch suchten die Angehörigen des Opfers Rache und griffen El Geneina aus allen Richtungen an. Dabei wurden sie von Gruppen unterstützt, die aus Saraf Omra in Nord-Darfur, Zentral-Darfur und dem Grenzgebiet zum Tschad zur Unterstützung kamen.

Infolge des Massakers wurden über 123.000 Menschen vertrieben, die jetzt in den Flüchtlingslagern einem hohen Cholera- und Masern-Risiko ausgesetzt sind.

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Cholera Bakterium

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>> Quelle: reliefweb.int, 16. Februar 2021

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