Singapur: Starker Anstieg der Dengue-Fälle

Meldung vom: 23.03.2020

In Singapur sind in diesem Jahr bereits mehr als 4.000 Menschen mit Dengue-Fieber infiziert worden - doppelt so viele wie im gleichen Zeitraum des Jahres 2019.

Der Anstieg der Fälle vor der traditionellen Dengue-Hochsaison zwischen Juni und Oktober wurde durch mehrere Faktoren begünstigt:

Der Anstieg eines weniger verbreiteten Dengue-Virus-Serotyps sowie wärmere Temperaturen und mehr Regen. Beide Faktoren haben zu einer starken Verbreitung der Aedes Aegypti Mücke beigetragen.

In Singapur wurden seit Jahresbeginn ca. 300 bis 400 neue Fälle pro Woche beobachtet. Mittlerweile gibt es auf der ganzen Insel etwa 100 aktive Dengue-Cluster, darunter 28 "rote" Cluster mit mindestens 10 Fällen des von Mücken übertragenen Virus. Auch Teile von Jurong West und der Ang Mo Kio Avenue 10 befinden sich in diesen Risikogebieten.

Dengue-Fieber wird durch vier verschiedene Virusserotypen verursacht. Ausbrüche werden hier in der Regel durch den DENV-1-Serotyp sowie durch DENV-2 verursacht - dies ist der am weitesten verbreitetste Dengue-Virus-Serotyp auf der Insel seit dem Jahr 2016.

In den letzten vier Monaten haben jedoch auch DENV-3-Infektionen stark zugenommen. Im Februar machten sie sogar 48 Prozent der Fälle aus. Dies entspricht fast dem Doppelten der 26 Prozent DENV-2-Fälle.

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>> Quelle: straitstimes.com, 22.03.2020

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