Brasilien: Steigende Dengue- und ZIKA-Fälle

Meldung vom: 23.04.2019

Über 90 Prozent der Städte und Gemeinden im Bundesstaat São Paulo haben in diesem Jahr über Dengue-Fieber-Fälle berichtet. Am wenigsten betroffen ist die Region im Südwesten, während der Nordwesten des Bundesstaats am stärksten betroffen ist.

In Minas Gerais wurden in 128 Gemeinden hohe Dengue-Infektionsraten beobachtet, wobei die Gesamtzahl aktuell bei über 100.000 Dengue-Fälle liegt.

Landesweit wurde ein Anstieg der Dengue-Fieber-Infektionen um 303 Prozent im Vergleich zu 2018 beobachtet, wobei die südöstlichen (66,3%) und südwestlichen Regionen am stärksten betroffen sind.

Die Dengue-Fälle in Brasilien sind im Jahr 2019 um 303% höher als im Vorjahr, teilte das Ministerium für Gesundheit mit. Landesweit gab es bislang 322.199 registrierte Dengue-Fälle (Stand: 30. März 2019) - dies entspricht einer Zunahme von 242.259 Fällen im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Jahr 2018.

Auch die Zahl der registrierten ZIKA-Fälle nahm leicht zu: Bis zum 23. März wurden im Land 2.819 ZIKA-Fälle gemeldet. Im Jahr 2018 wurden im gleichen Zeitraum 2.797 ZIKA-Fälle registriert.

Die Chikungunya-Fälle gingen jedoch im Jahr 2019 um 40% im Vergleich zum Vorjahr zurück (Stand: 30. März 2019). Hier gab es 17.775 Chikungunya-Fälle im Vergleich zu 29.997 Fällen im Jahr 2018.

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Quelle: Ministério da Saúde, 25.03.2019

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>> Quelle: g1.globo.com, 16.04.2019

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