Thailand: Chikungunya-Fälle (Update)

Meldung vom: 23.08.2020

Chikungunya

Das thailändische Büro für Epidemiologie meldete in der vergangenen Woche weitere 775 Chikungunya-Fälle. Damit sind in Thailand seit Jahresbeginn in 68 Provinzen Chikungunya-Fälle aufgetreten. Insgesamt wurden 6.888 Fälle beobachtet. Es wurden keine Todesfälle gemeldet.

Die folgenden Provinzen haben die höchste Inzidenz gemeldet:

  • Chanthaburi
  • Uthai Thani
  • Lamphun
  • Rayong

Die folgenden Provinzen haben seit Jahresbeginn keine Fälle gemeldet:

  • Pathumthani
  • Singburi
  • Ang Thong
  • Nakhon Nayok
  • Mae Hong Son
  • Uttaradit
  • Nong Khai
  • Udon Thani
  • Yasothon 

Das Chikungunya-Virus wird durch den Stich der Aedes-Mücke übertragen, insbesondere von Aedes aegypti und Aedes albopictus. Bei Menschen, die von einer infizierten Mücke gestochen wurden, treten die Krankheitssymptome normalerweise nach einer Inkubationszeit von drei bis sieben Tagen (Bereich 1 bis 12 Tage) auf.

Das Chikungunya-Virus kann akute, subakute und chronische Erkrankungen verursachen. Bei akuten Erkrankungen entwickeln sich die Symptome abrupt mit hohem Fieber, Kopfschmerzen und Gliederschmerzen. Schwere Formen der Krankheit sind selten. Die Symptome klingen normalerweise nach 7 bis 10 Tagen wieder ab.

Die Krankheit hat einige klinische Symptome gemeinsam mit Dengue-Fieber und Zika und kann in Gebieten, in denen diese Krankheiten ebenfalls häufig vorkommen, falsch diagnostiziert werden. 

Chikungunya

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>> Quelle: outbreaknewstoday.com, 21.08.2020

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