Argentinien und Chile: Gefahr durch Hanta-Viren (2. Update)

Meldung vom: 24.01.2019

Das argentinische Ministerium für Gesundheit und soziale Entwicklung gab am 19. Dezember 2018 eine epidemiologische Warnung bezüglich des Hantavirus-Lungen-Syndroms in Epuyén, Provinz Chubut, heraus.

Zwischen dem 28. Oktober 2018 und dem 20. Januar 2019 wurden in Epuyén, Provinz Chubut, insgesamt 29 im Labor bestätigte Hanta-Virus-Fälle gemeldet, darunter elf Todesfälle. Epuyén liegt in der Provinz Chubut in Patagonien im Süden Argentiniens und hat ca. 2.000 Einwohner.

In Argentinien wurden vier endemische Regionen identifiziert:

  • Norden (Salta, Jujuy)
  • Centro (Buenos Aires, Santa Fe und Entre Ríos)
  • Nordosten (Misiones)
  • Sur (Neuquén, Río Negro und Chubut)

Zwischen 2013 und 2018 wurden durchschnittlich 100 bestätigte Hanta-Virus-Fälle pro Jahr registriert, wobei die Provinzen Buenos Aires, Salta und Jujuy die meisten Fälle aufwiesen.

Zwischen 2013 und 2018 wurden in Argentinien 114 bestätigte Todesfälle durch Hantaviren gemeldet, die Todesfallrate lag bei 18,6%. In einigen Provinzen im Süden des Landes lag diese jedoch weit höher bei bis zu 40%.

Auch in Chile gab es in der Region "Los Lagos" den ersten bestätigten Fall von Hantavirus im Jahr 2019. Im Jahr 2018 wurden in Chile acht Fälle von Hantavirus gemeldet, darunter zwei Todesfälle.

Hinweis für Reisende

Das Hantavirus ist eine schwere akute Viruserkrankung, die durch Speichel, Kot und Urin von Feldmäusen (hauptsächlich Langschwanzmäusen - Muridae) übertragen wird.

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>> Quelle: WHO, Disease Outbreak News, 23.Januar 2019

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