Brasilien: Über 10.000 Chikungunya-Fälle in Bahia

Meldung vom: 28.05.2020

Im Nordosten Brasiliens im Bundesstaat Bahia wurden zwischen Dezember 2019 und Mai 2020 bereits 10.054 Chikungunya-Fälle registriert.

Dies entspricht einem Anstieg von über 800% in Bezug auf den Vorjahreszeitraum mit 1.098 Chikungunya-Fällen.

In den ersten fünf Monaten dieses Jahres wurden in der Landeshauptstadt Salvador mehr als 3.000 Fälle von Chikungunya registriert. Im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres hatte die Hauptstadt lediglich 320 Chikungunya-Fälle.
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Chikungunya

Die Chikungunya-Viren werden durch Stechmücken übertragen. Chikungunya heißt "der gekrümmt Gehende" und weist darauf hin, dass die Krankheit mit starken Gliederschmerzen verbunden ist. Wenige Tage nach der Infektion entwickeln die Betroffenen in der Regel rasch ansteigendes und hohes Fieber mit schweren Gelenkschmerzen mit hoher Berührungsempfindlichkeit, so dass sie sich kaum noch aufrecht halten können. Die Gelenkbeschwerden treten dabei meist in beiden Körperhälften auf. Das Fieber dauert in der Regel nur wenige (im Mittel drei) Tage an.

Andere häufige Symptome sind: Muskel- bzw. Gliederschmerzen, Lymphknotenschwellungen, Hautausschlag - mäßig juckend, punktförmige Hautblutungen, leichtere Formen von Schleimhautblutungen, z. B. aus der Nase oder am Zahnfleisch, Kopfschmerzen, Erschöpfung, Augenentzündungen und Magen-Darm-Beschwerden.

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 Schutz vor Chikungunya

Schutz vor Chikungunya. Um eine Infektion zu vermeiden, sollten Reisende ein Insektenschutzmittel mit dem Wirkstoff DEET oder Icaridin verwenden  Schutz vor Insektenstichen.

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>> Quelle: g1.globo.com/ba, 27.05.2020

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