Uganda: Lockdown wegen Ebola

Meldung vom: 17.10.2022

Lockdown für zwei Distrikte wegen Ebola

Die Ebola-Infektionen nehmen in Uganda weiter zu: Aktuell wurden 63 Ebola-Fälle bestätigt. Auch die Zahl der Todesopfer ist auf 23 angestiegen.

In Uganda wurde aufgrund des Ebola Ausbruchs eine sofortige dreiwöchige Sperrung (Lockdown) von zwei Hochrisikobezirken erklärt: Dies betrifft die Distrikte Mubende und Kassanda. Hier wurden entsprechende Ausgangssperren verhängt.
Zudem plant das ugandische Gesundheitsministerium die Kontaktverfolgung und Unterstützung lokaler Gesundheitseinrichtungen zu verstärken.

Um zu verhindern, dass die Krankheit die Grenze ins benachbarte Kenia überquert, werden Autofahrer, die über die Grenze von Malaba nach Kenia reisen, einem obligatorischen Ebola-Screening unterzogen. Damit soll die weitere Ausbreitung des Virus verhindert werden.

Laut den Gesundheitsbehörden gibt es aktuell kein zugelassenes Medikament oder einen Impfstoff gegen diese Ebola-Variante, da der ERVEBO-Impfstoff, der hochwirksam gegen das Zaire-Ebolavirus ist, keinen Kreuzschutz gegen das Sudan-Ebolavirus bietet.
Aktuell gibt es mindestens sechs Impfstoffkandidaten gegen das Sudan-Ebolavirus, die sich in unterschiedlichen Entwicklungsstadien befinden. Drei von ihnen haben Phase-1-Daten (Sicherheits- und Immunogenitätsdaten beim Menschen), die restlichen Impfstoffkandidaten befinden sich in der präklinischen Bewertungsphase.

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Ebola

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>> Quelle: edition.cnn.com, 17.10.2022

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