Japan: Geringes Nipah-Virus-Risiko
Meldung vom: 10.02.2026
Nipah Virus Risiko gering
Der Nipah-Virus-Ausbruch in Indien und Bangladesch sorgt international für Schlagzeilen. Das japanische Gesundheitsministerium schätzt das unmittelbare Risiko einer weiteren Ausbreitung des Virus in Japan als gering ein - bislang wurde auch kein Fall in Japan gemeldet.
In einer am Donnerstag veröffentlichten Risikobewertung erklärte das Gesundheitsministerium, das Risiko einer weiten Verbreitung des Virus in Japan sei gering, da bisher keine Fledermäuse mit dem Virus nachgewiesen wurden und sich das Virus nicht leicht von Mensch zu Mensch überträgt.
Die Sterblichkeitsrate von Menschen, die mit dem Nipah-Virus infiziert sind, wird auf 40 bis 75 % geschätzt. Das japanische Gesundheitsministerium wies darauf hin, dass mangelhafte Überwachung und weniger stabile Gesundheitssysteme in einigen Teilen der Welt möglicherweise zu einer Überschätzung der Gefährlichkeit des Virus geführt haben.
Die ersten Fälle von Nipah-Virus-Infektionen wurden 1998 in Malaysia gemeldet, später traten sie auch in Bangladesch, Indien, den Philippinen und Singapur auf.
Flughunde sind die natürlichen Wirte des Virus, das von infizierten Fledermäusen und anderen Tieren auf den Menschen übertragen wird. Es kann auch durch den Verzehr von mit Speichel oder Urin infizierter Tiere verunreinigtem Obst oder Saft sowie durch Kontakt mit Körperflüssigkeiten Infizierter übertragen werden.
Eine Infektion mit dem Nipah-Virus kann hohes Fieber und Muskelschmerzen verursachen. In schweren Fällen kann es zu Verwirrtheit und Hirnschwellungen kommen.
Derzeit gibt es weder ein Heilmittel noch einen Impfstoff gegen die durch das Virus verursachte Krankheit. Die Inkubationszeit beträgt drei bis 14 Tage.
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>> Quelle: japantimes.co.jp, 10.02.2026
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