Brasilien: Kala-Azar Fälle im Bundesstaat "Alagoas"

Meldung vom: 10.09.2018

Die Anzahl an Leishmaniose-Fällen (Kala-Azar) hat in den ersten 6 Monaten dieses Jahres im nordöstlichen Bundesstaat "Alagoas" deutlich zugenommen:

Die Infektionskrankheit, auch bekannt als Kala-Azar, trat in dieser Region bislang über 63 Mal auf - dies entspricht einer Steigerung von 30 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Jahr 2017. Nach Angaben des Staatssekretärs für Gesundheit wurden während des gesamten Jahres 2017 nur 48 Fälle gemeldet. Der Verlauf der Krankheit ist oftmals schwer und kann zum Tode führen, wenn sie nicht richtig behandelt wird.

Der größte Teil der gemeldeten Leishmaniose-Erkrankungsfälle wurde in den letzten Monaten in Sertao de Alagoan gemeldet. Die Städte mit den meisten Fällen von Kala-Azar sind:

  • Estrela de Alagoas (11 Fälle)
  • Palmeira dos Indios (8 Fälle)
  • Girau do Ponciano (5 Fälle) und
  • Santana do Ipanema (4 Fälle).

Im selben Zeitraum gab es auch eine deutliche Zunahme an infizierten Hunden - hiervon gab es im Jahr 2017 nur 69 Fälle, im ersten Halbjahr 2018 dagegen schon 350 registrierte Fälle.

Oftmals erfolgt die Übertragung durch die Sandfliege, die einen Hund sticht, die mit den Protozoen "Leishmania chagasi" infiziert ist und der Vektor der Krankheit ist. Auf diese Weise infizieren die Insekten dann auch Menschen und andere Tiere.

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>> Quelle: ProMedmail, 05.09.2018

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