Kongo, demokr. Republik: Ebola Fälle (4. Update)

Meldung vom: 14.06.2018

Um den Ebola-Virus in der Demokratischen Republik Kongo zu bekämpfen, hat sich der Aktionsschwerpunkt von den städtischen Gebieten der Provinz Equateur auf abgelegene und schwer zu erreichende Orte verlagert.

In der ersten Phase konzentrierte man sich auf den Schutz der dicht-bevölkerten Städte Bikoro und Mbandaka, um eine Zunahme von Ebola-Fällen zu verhindern und große Städte des Landes und seine Nachbarn entlang des Flusses nicht zu gefährden. Die nächste Phase konzentrierte sich dann auf die Umsetzung der Expeditionsüberwachung, die Verfolgung möglicher und bekannter Kontakte und das Einbeziehen der örtlichen Gemeinschaften in abgelegenen Gebieten, einschließlich der Bevölkerung in und um die Dörfer Itipo und Iboko in der Demokratischen Republik Kongo.

Seit dem 17. Mai 2018 wurden keine neuen bestätigten Ebola-Fälle in den Gebieten Bikoro und Wangata gemeldet, während der letzte bestätigte Fallpatient in Iboko am 2. Juni 2018 noch Symptome entwickelte.

Vom 1. April bis zum 10. Juni 2018 wurden insgesamt 55 Ebola-Fälle, darunter 28 Todesfälle, aus drei Gebieten in der Provinz Equateur gemeldet.

Die Gesamtzahl umfasst 38 bestätigte, 14 wahrscheinliche und drei Verdachtsfälle aus den drei Gebieten:

Bikoro (n = 22; 10 bestätigte, 11 wahrscheinliche und ein Verdachtsfall)

Iboko (n = 29; 24 bestätigte, drei wahrscheinliche und zwei Verdachtsfälle ) und

Wangata (n = 4; vier bestätigt)

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>> Quelle: Ministére de la Santé, 27.05.2018 und WHO, Disease Outbreak News, 13.06.2018

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