Südostasien: Belastung durch Dengue- und Covid-Fälle

Meldung vom: 14.08.2021

Dengue- und Covid-Fälle belasten das Gesundheitssystem in Südostasien

In mehreren südasiatischen Ländern wurde die Situation neben der jüngsten Welle von Coronavirus-Infektionen zusätzlich durch den Anstieg von Denguefällen erschwert.

So trägt der Anstieg der Dengue-Fälle, die oftmals ähnliche Symptome wie bei Covid-19 aufweisen (Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen) zur Belastung der bereits überforderten Krankenhäuser bei.

In Südostasien erleben Bangladesch und Sri Lanka aktuell einen starken Anstieg der Dengue Fälle:

  • Sri Lanka hat in diesem Jahr mehr als 17.000 Dengue-Fälle gemeldet, davon fast 3.300 im Juli.
  • Bangladesch hat in diesem Jahr etwa 4.500 Fälle von Krankenhauseinweisungen wegen Dengue-Fieber registriert - fast die Hälfte davon im Juli.
  • Dengue-Ausbrüche sind auch in Indien, Nepal und Pakistan endemisch. 

Die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass es jedes Jahr Hunderte Millionen Dengue-Infektionen gibt, von denen fast zwei Drittel in Asien auftreten.

Dengue-Fieber ist eine potenziell tödliche Krankheit, die durch infizierte Aedes-aegypti-Mücken übertragen wird. Die Populationen dieser Mücken nehmen in der Zeit vor dem Monsun sowie in der Monsunzeit typischerweise schnell zu. Zu dieser Zeit steigen die Feuchtigkeit, die Temperatur und der Niederschlag - ideale Bedingungen zur Verbreitung der Mücken. Dengue-Fieber wird auch als "Breakbone-Fieber" bezeichnet, aufgrund der damit verbundenen Muskel- und Gelenkschmerzsymptome.

Es gibt keine spezifische Behandlung für das Virus. Schwere Fälle können zum Tod führen, wenn sie nicht frühzeitig erkannt werden und die Patienten keine angemessene medizinische Versorgung erhalten..

.

Dengue Übertragung

.

 Dengue

Dengue-Fieber ist in den meisten tropischen oder subtropischen Ländern der Welt verbreitet  Reiseziel. Das Dengue-Virus infiziert jedes Jahr fast 400 Millionen Menschen in mehr als 120 Ländern. Das Virus wird durch die Aedes-Mücken verbreitet. Die meisten Personen überleben mit wenigen oder keinen Symptomen, jedoch entwickeln mehr als zwei Millionen Menschen pro Jahr ein gefährliches hämorrhagisches Dengue-Fieber, an dem jedes Jahr mehr als 25.000 Personen sterben.

 Um eine Infektion zu vermeiden, sollten Reisende ein Insektenschutzmittel mit dem Wirkstoff DEET oder Icaridin verwenden  Schutz vor Insektenstichen.

.

>> Quelle: nytimes.com, 10.08.2021

>> weitere Informationen zu Dengue Fieber

Reisemedizinische Beratung

Für Ihre reisemedizinische Beratung steht Ihnen online ein Fragebogen zur schriftlichen Reiseberatung zur Verfügung - gerne beraten wir Sie auch telefonisch:

aerztin Schriftliche Reiseberatung

Füllen Sie online einen Fragebogen zu Ihrer Reise und gesundheitlichen Situation aus. Innerhalb der nächsten drei Arbeitstage erhalten Sie von einem reisemedizinisch erfahrenen Arzt/in eine umfassende schriftliche Beratung zu empfohlenen Impfungen und Vorkehrungen für Ihr Reiseland sowie zur Malaria-, Gelb- und Denguefiebersituation vor Ort.

 Schriftliche Reiseberatung anfordern   

Kosten nach der Gebührenordnung für Ärzte (Ziffer 3 GOÄ 2,3-fach): ab 20,00 € (per Rechnung)

telefon Telefonische Reiseberatung

Vereinbaren Sie online einen Termin für eine ärztliche Beratung zur Beantwortung Ihrer reisemedizinischen Fragen sowie für aktuelle Impfempfehlungen für Ihr Reiseziel. Ein reisemedizinisch erfahrener Arzt/in ruft Sie unter der von Ihnen genannten Telefonnummer zu dem vereinbarten Termin zurück und berät Sie ausführlich.

 Telefonische Reiseberatung vereinbaren   

Kosten nach der Gebührenordnung für Ärzte (Ziffer 3 GOÄ 3,26-fach): ab 28,50 € (per Rechnung)

.