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Uganda und DRK: Ebola Ausbruch

Meldung vom: 16.05.2026

Ebola Fälle in DRK und Uganda

Die Zentren für die Kontrolle und Prävention von Krankheiten (Africa CDC) beobachten den bestätigten Ebola-Virus-Ausbruch in der Provinz Ituri (Demokratische Republik Kongo, DRK) sowie den vom ugandischen Gesundheitsministerium gemeldeten importierten Fall des Ebola-Bundibugyo-Virus.

Die Africa CDC arbeiten eng mit nationalen Behörden zusammen, um eine rasche regionale Reaktion zu unterstützen, die darauf abzielt, die Übertragung zu unterbrechen, die Bevölkerung zu schützen und das Risiko einer grenzüberschreitenden Ausbreitung zu verringern.

Nach Beratungen mit dem Gesundheitsministerium der DRK und nationalen Institutionen des öffentlichen Gesundheitswesens ergaben vorläufige Laborergebnisse, dass in 13 von 20 untersuchten Proben das Ebola-Virus vom Typ Bundibugyo nachgewiesen wurde.
Laut dem jüngsten Sachstandsbericht wurden bislang etwa 246 Verdachtsfälle und 65 Todesfälle gemeldet. Die Fälle wurden insbesondere in den beiden folgenden Regionen der Demokratischen Republik Kongo registriert:

  • Mongwalu
  • Rwampara

Unter den laborbestätigten Fällen wurden vier Todesfälle verzeichnet.

Auch in Bunia wurden Verdachtsfälle gemeldet, deren Bestätigung noch aussteht. Diese Zahlen haben vorläufigen Charakter und werden derzeit durch Laborbestätigungen und epidemiologische Untersuchungen validiert.

In einer am 15. Mai 2026 veröffentlichten Erklärung meldete auch das Gesundheitsministerium von Uganda einen bestätigten Fall der Ebola-Virus-Krankheit (Typ Bundibugyo) bei einem 59-jährigen kongolesischen Mann. Dieser war am 11. Mai 2026 in das Kibuli Muslim Hospital in Kampala eingeliefert worden und verstarb dort am 14. Mai 2026. Uganda hat den Fall als aus der DRK importiert eingestuft und darauf hingewiesen, dass bislang noch kein lokaler Fall bestätigt wurde.

Die Bestätigung eines von Uganda gemeldeten importierten Falls unterstreicht die Bedeutung einer raschen regionalen Koordinierung. Africa CDC blickt weiterhin mit Sorge auf das urbane Umfeld in Bunia und Rwampara – insbesondere angesichts der dortigen unsicheren Sicherheitslage, der intensiven Bevölkerungsbewegungen, der Lücken bei der Erfassung von Kontaktpersonen, der Herausforderungen im Bereich der Infektionsprävention und -kontrolle sowie der räumlichen Nähe der betroffenen Gebiete zu Uganda und dem Südsudan.

Ebola breitet sich durch Kontakt mit den Körperflüssigkeiten einer infizierten Person aus.

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Ebola

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>> Quelle: Africa CDC, 15.05.2026

>> weitere Informationen zu Uganda

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