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Afrika: Viertes Land mit Ebola-Fällen

Meldung vom: 21.10.2026

Ebola breitet sich weiter in Afrika aus

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Der aktuelle Ebola-Ausbruch begann Mitte Mai 2026 in der Demokratischen Republik Kongo (aktuell 9.552 Infizierte und 4.602 Todesopfer). Nigeria ist nach Uganda und Kenia nur bereits das vierte afrikanische Land, in dem Fälle der Bundibugyo-Variante gemeldet werden. 

Eine Frau war in den Tagen zuvor aus Uganda (Ostafrika) nach Abuja, der Hauptstadt des westafrikanischen Landes, gereist. Die Ebola-Diagnose wurde durch entsprechende Labortests bestätigt. Die Patientin – bei der es sich nicht um eine nigerianische Staatsangehörige, sondern um die Ehefrau eines Diplomaten handelt – befindet sich in einem Krankenhaus in Abuja in Isolation und erhält medizinische Versorgung.

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) traten bei ihr am Mittwoch, dem 7. Oktober – vier Tage nach ihrer Ankunft im Land – Symptome auf. Die Gesundheitsbehörden haben mit der Rückverfolgung von Kontaktpersonen begonnen, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern; bislang wurden 44 enge Kontaktpersonen der Frau identifiziert.

Nigeria, das erste westafrikanische Land, das einen Fall im Zusammenhang mit der aktuellen Ebola-Krise in Ostafrika meldet, konnte einen früheren Ausbruch im Jahr 2014 erfolgreich eindämmen. Das ugandische Gesundheitsministerium betonte, dass es derzeit keine bestätigten aktiven Ebola-Fälle im Land gebe. Diese Aussage steht nun jedoch im Widerspruch zu dem importierten Ebola-Fall in Nigeria.

Neun Ebola-Fälle in Kenia

Kenia ist in seiner Geschichte das erste Mal mit dem Ausbruch der Krankheit Ebola konfrontiert. Inzwischen wurden im Land neun Ebola-Fälle bestätigt; dazu zählt auch der erste Patient, der aus der Demokratischen Republik Kongo einreiste und vor zwei Wochen verstarb.

Vier Angehörige des ersten Patienten, drei Mitarbeiter des Gesundheitswesens sowie eine Reinigungskraft aus einem Krankenhaus wurden positiv auf das Virus getestet. Sie stehen alle mit dem ersten Fall in Verbindung.

Es wächst jedoch die Sorge, dass sich das Virus weiter ausbreiten könnte. Die USA haben ihre Bürger vor Reisen nach Kenia gewarnt; zudem sind auch die Nachbarländer – darunter Uganda, Äthiopien und Somalia – in Alarmbereitschaft.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt vor einem der tödlichsten Ebola-Ausbrüche in Afrika, da es sich um den am schnellsten ausbreitenden Ebola-Ausbruch seit Beginn der Aufzeichnungen handelt. Das Virus breite sich schneller aus, als die Gesundheitsbehörden neue Fälle erkennen und die weitere Ausbreitung eindämmen könnten.

Ebola Outbreak

Mitte Mai meldeten die Behörden den aktuellen Ebola-Ausbruch erstmals im Osten der Demokratischen Republik Kongo mit aktuell 9.552 Infizierten und über 4.602 Todesopfern durch Ebola. Kenia ist mittlerweile das vierte Land, in dem im Zusammenhang mit diesem Ausbruch ein Fall registriert wurde. In Uganda wurden 20 Fälle und in Frankreich ein Fall gemeldet.  Auslöser ist das seltene Bundibugyo-Ebolavirus. Ein zugelassener Impfstoff oder eine zugelassene spezifische Behandlung stehen aktuell noch nicht zur Verfügung.

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Ebola Karte

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Das Virus stammt aus den tropischen Regenwäldern Zentralafrikas und Südostasiens (Subtyp Reston) und führte 1976 erstmals zu einer Epidemie (in Zaire und nahezu gleichzeitig im Sudan). Es wurde nach dem kongolesischen Fluss "Ebola" benannt, in dessen Nähe es zum ersten Ausbruch kam.

Vorkommen

Sudan, Gabun, Dem.Rep.Kongo (Norden), Uganda; ein affenpathogener Subtyp existiert auf den Phillippinen.

Verlauf

Nach wenigen Tagen treten Symptome ähnlich wie bei einer beginnenden Grippe auf. Dann folgen hämorrhagisches Fieber und Übelkeit mit Erbrechen, Durchfall und Haut- und Schleimhautblutungen. Die Infektion breitet sich auf den ganzen Organismus aus und zerstört die kapillaren Blutgefäße.

Insbesondere führen in 90% der Fälle Blutungen im Magen-Darm-Kanal, der Milz und in der Lunge nach 2 - 4 Wochen zum Tod.

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.Ebola

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>> Quelle: WHO, 15.10.2026; CDC, 2026, ECDC, 2026, NYT, 2026

>> weitere Informationen zur Ebola Fieber

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