Südafrika: Malaria Hochsaison beginnt

Meldung vom: 21.12.2018

Bis Ende Oktober 2018 wurden in Südafrika mehr als 16.000 Malaria-Fälle mit 110 Todesfällen gemeldet. Nun beginnt jedoch im Sommer die Malaria-Hochsaison. Das Nationale Institut für übertragbare Krankheiten macht daher auf einen ausreichenden Schutz bei Reisen aufmerksam.

In letzter Zeit hat sich die Malaria-Übertragung auch auf einige Distrikte ausgeweitet, die zuvor als Nicht-Malaria-Gebiete in Südafrika angesehen wurden, wie zum Beispiel Teile des Waterberg-Distrikts:

 >> Aktuelle Malaria-Karte Südafrika (Stand: Dezember 2018)


Reisende werden dringend aufgefordert, angemessene Maßnahmen zu ergreifen, um sich vor Malaria zu schützen:

Alle Personen in Malaria-gefährdeten Gebieten sollten den Kontakt mit Stechmücken vermeiden, indem sie ihre Aktivitäten im Freien nach Einbruch der Dunkelheit möglichst einschränken, die freien Hautstellen abdecken (Füße und Knöchel nicht vergessen), wirksames Mückenschutzmittel verwenden, Mückennetze an Fenstern anbringen und unter Moskitonetzen schlafen.

Alle Reisende, die aus Malariaübertragungsgebieten zurückkehren - auch Gebieten mit sehr geringem Risiko - sollten ärztlichen Rat einholen, wenn sie „grippeähnliche“ Erkrankungen (Kopfschmerzen, Fieber, Schüttelfrost, Muskel- und Gelenkschmerzen) erleiden, die vier bis sechs Wochen nach der ersten möglichen Exposition auftreten.

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>> Quelle: National Institute for Diseases, 11.12.2018

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