Komoren und Französische Antillen: Dengue-Fieber Ausbruch

Meldung vom: 23.04.2020

Komoren

Der Dengue-Fieber-Ausbruch, der erstmals im Dezember 2019 beobachtet wurde, geht unvermindert weiter:

Die Zahl der Dengue-Verdachtsfälle liegt derzeit bei fast 700 Fällen, davon die meisten in Anjouan, den Moheli-Inseln und Ngazidja.

Karibik

Auf der Insel Reunion (zunächst hauptsächlich im Süden) stiegen die Dengue-Fälle erneut an. Die Behörden haben jedoch kürzlich einen Anstieg auch im Westen (Saint-Leu und Le Port) und im Osten (Saint-Benoît) gemeldet.

In der Karibik wurden seit dem 8. März über 1.200 mutmaßliche Dengue-Fälle auf den französischen Antillen gemeldet - die meisten davon auf Martinique und Guadeloupe.

Dengue-Epidemien wurden im Januar in Guadeloupe und Saint Martin ausgerufen. Die Insel Martinique gilt als „epidemiegefährdet“.

 Dengue Fieber

Dengue-Fieber ist eine Infektionskrankheit, die von Moskitos übertragen wird und durch einen der vier Dengue-Viren verursacht wird. 

Menschen bekommen das Dengue-Virus vom Stich einer infizierten Aedes-Mücke. Es ist nicht von Mensch zu Mensch ansteckend. Die Krankheit wurde früher als "Knochenbruchfieber" bezeichnet, da sie manchmal schwere Gelenk- und Muskelschmerzen verursacht.

Es gibt drei Arten von Dengue-Fieber: Das typische (unkomplizierte) Dengue-Fieber, Dengue-hämorrhagisches Fieber (DHS) und Dengue-Schock-Syndrom (DSS)..

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>> Quelle: WHO, Bulletin, 19.04.2020

>> weitere Informationen zu den Reunion, Martinique und Guadeloupe

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