Kongo, demokr. Republik: Unruhen erschweren Ebola-Hilfe

Meldung vom: 26.10.2018

Die Zusammenstößen zwischen Rebellen und Regierungstruppen in der vergangenen Woche, die auch zu zivilen Toten führten und bei denen u.a. Rettungsfahrzeuge mit Steinen beworfen wurden, erschwerten die Reaktion auf den Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo. Trotz dieser Herausforderungen verstärkten das Gesundheitsministerium, die WHO und ihre Partner die Bemühungen, den Ebola-Ausbruch einzudämmen.

Seit den letzten "Disease Outbreak News" vom 23. Oktober wurden 27 neue bestätigte Ebola-Fälle gemeldet: 24 Ebola-Fälle aus der Stadt Beni und drei Fälle aus Butembo.

Von den neu gemeldeten Fällen waren acht bekannte Kontakte von zuvor bestätigten Ebola-Fällen, zwei Fälle waren rückwirkend mit Übertragungsketten verbunden und 17 Fälle sind aktuell noch nicht untersucht worden.

Am 23. Oktober 2018 wurden in sieben Gebieten der Provinz "Nord-Kivu" und in drei Gebieten der Provinz "Ituri" 247 Ebola-Fälle (212 bestätigte und 35 wahrscheinliche), darunter 159 Todesfälle (124 bestätigte und 35 wahrscheinliche), gemeldet. 65 Fälle haben sich erholt und wurden aus den Ebola-Behandlungszentren entlassen.

Das Risiko, dass sich der Ausbruch auf andere Gebiete in der Demokratischen Republik Kongo sowie auf die Nachbarländer ausbreitet, ist nach wie vor sehr hoch.

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>> Quelle: WHO, Disease Outbreak News, 25.10.2018

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