Südafrika: Malariafälle - und Regionen
Meldung vom: 27.04.2026
Malaria-Fälle
Nach starken Regenfällen und den Überschwemmungen in verschiedenen südlichen Regionen Südafrikas ist die Zahl der Malariafälle angestiegen. Der Regen und die Überschwemmungen haben zu günstigeren Bedingungen für die Vermehrung von Moskitos und die Übertragung von Malaria geschaffen. Der saisonale Anstieg hat auch zu einem Anstieg der in Südafrika festgestellten Malariafälle geführt, selbst in Provinzen, in denen Malaria normalerweise nicht vorkommt.
In den ersten drei Monaten des Jahres 2026 wurden bspw. in Gauteng 414 bestätigte Malariafälle und 11 Todesfälle registriert. Die meisten dieser Fälle sind jedoch importiert - das bedeutet, dass die Infektionen in den Malaria-Endemiegebieten der Provinzen Limpopo, Mpumalanga und KwaZulu-Natal oder durch Reisen in Malaria-Endemiegebiete erworben und erst nach der Rückkehr in die Provinz Gauteng diagnostiziert wurden.
In Südafrika beschränkt sich die Malariaübertragung hauptsächlich auf die tiefer gelegenen Gebiete von KwaZulu-Natal, Limpopo und Mpumalanga. Dort kommen die malariaübertragenden Mücken vermehrt vor und die Umweltbedingungen begünstigen eine kontinuierliche Übertragung. Provinzen wie Gauteng gelten zwar nicht als Malaria-Endemiegebiete, dennoch werden häufig importierte Malariafälle festgestellt, insbesondere bei Reisenden, die aus betroffenen Gebieten innerhalb Südafrikas und anderswo zurückkehren. In Gebieten wie Gauteng, wo keine malariaübertragenden Mücken vorkommen, können infizierte Personen die Krankheit nicht auf andere übertragen.
Die jüngsten starken Regenfälle und Überschwemmungen in der Region haben das Malariarisiko in den endemischen Provinzen Südafrikas erhöht. So wurden beispielsweise allein in Mpumalanga im Januar 2026 mehr als 300 Fälle gemeldet. Auch in benachbarten Malaria-Endemiegebieten ist ein Anstieg der Infektionen zu verzeichnen.
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>> Quelle: nicd.ac.za, 22.04.2026
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