Frankreich: Lokale Zika und Dengue-Infektionen
Meldung vom: 28.10.2019

Dengue Fieber
In Frankreich wurden neun Fälle von lokalem Dengue-Fieber registriert:
Zwei autochthone Dengue-Fälle wurden im Departement Rhône gemeldet. Sieben loakle Dengue-Fälle wurden im Departement Alpes-Maritimes identifiziert.
Dengue ist eine Virusinfektion, die durch den Stich einer infizierten Aedes-Mücke übertragen wird. Dengue ist insbesondere in den Tropen verbreitet, einschließlich der Karibik, Süd- und Mittelamerikas, Afrikas, Südostasiens, des indischen Subkontinents und der pazifischen Inseln. Auch in andere Regionen in denen die Aedes-Mücke etabliert ist, wie bspw. in südlichen Mittelmeerregionen Kontinentaleuropas, können kleine Dengue-Cluster entstehen.
Zika-Virus
Erstmals haben sich Menschen in Europa lokal mit dem Zika Virus infiziert - beide Personen haben sich vorher nicht in Zika-Risikogebiete aufgehalten noch Verkehr mit Personen aus diesen Gebieten gehabt.
Public Health France meldet einen zweiten lokal erworbenen Zika-Virus-Fall in der Stadt Hyères, Departement Var.
Die Person lebte in der Nachbarschaft des ersten lokalen Zika-Falls und wurde am 10. Oktober registriert.
Public Health France und die lokalen Gesundheitsbehörden setzen ihre entomologischen und epidemiologischen Untersuchungen fort, um die weitere Ausbreitung der Krankheit zu verhindern.
ZIKA-Viren werden in den meisten Fällen durch Stiche von Mücken der Aedes-Gattung übertragen. In einigen Fällen ist das Virus von Männern auch auf sexuellem Weg übertragen worden. Es ist bislang noch nicht geklärt, wie lange das Virus im Sperma überdauern kann. Teilweise fanden die Übertragungen auch dann noch statt, nachdem beim Mann die Symptome einer akuten Zikavirus-Infektion bereits abgeklungen waren. Genetisches Material von Zikaviren wurde zudem im Urin und Speichel von betroffenen Patienten nachgewiesen. Ob die Zikaviren jedoch durch Urin und Speichel übertragen werden können, ist aktuell noch nicht bekannt. Dazu sind weitere Studien notwendig.
.
>> Quelle: paca.ars.sante.fr, 21.10.2019
>> weitere Informationen zu Frankreich
>> weitere Informationen zu Zika-Virus - häufige Fragen und Dengue Fieber
Reisemedizinische Beratung
Für Ihre reisemedizinische Beratung steht Ihnen ein Fragebogen zur schriftlichen Reiseberatung zur Verfügung - gerne beraten wir Sie auch telefonisch:
|
Füllen Sie einen Fragebogen zu Ihrer Reise und gesundheitlichen Situation aus. Innerhalb der nächsten drei Arbeitstage erhalten Sie von einem reisemedizinisch erfahrenen Arzt/in eine umfassende schriftliche Beratung zu empfohlenen Impfungen und Vorkehrungen für Ihr Reiseland sowie zur Malaria-, Gelb- und Denguefiebersituation vor Ort. Beispiel >> Ihr Reisedossier
|
Schriftliche Reiseberatung anfordern |
Kosten nach der Gebührenordnung für Ärzte (Ziffer 3 GOÄ 2,8-fach): ab 25,00€ (per Rechnung) |
|
Vereinbaren Sie einen Termin für eine ärztliche Beratung zur Beantwortung Ihrer reisemedizinischen Fragen sowie für aktuelle Impfempfehlungen für Ihr Reiseziel. Ein reisemedizinisch erfahrener Arzt/in ruft Sie unter der von Ihnen genannten Telefonnummer zu dem vereinbarten Termin zurück und berät Sie ausführlich.
. |
Telefonische Reiseberatung vereinbaren |
Kosten nach der Gebührenordnung für Ärzte (Ziffer 3 GOÄ 3,26-fach): ab 28,50€ (per Rechnung) |
.