Deutschland: Heimische Moskitos übertragen West Nil Virus

Meldung vom: 11.09.2020

West-Nil-Virus

In Leipzig wurden dieses Jahr bereits sieben West Nil Virus-Fälle bei Menschen gemeldet. Eine Person wurde durch einen Test bei einer Blutspende identifiziert, sechs Patienten haben eine klinische Erkrankung.

Ein 76-jähriger Mann hat eine Enzephalitis entwickelt, zwei weitere Patienten (32-jährige Frau und 85-jähriger Mann) eine Meningitis.

Keine der Personen war kürzlich auf einer Reise, daher geht man von einer in Deutschland erworbenen (autochthonen) Infektionen aus.

Ein weitere West Nil Virus Fall wurde in Meißen registriert. Diese Person fiel beim Blutspendescreening auf und hatte nach der Spende allgemeine Krankheitssymptome. Auch aus Berlin wurde ein Fall mit dem West-Nil-Virus-Nachweis aus Marzahn-Hellersdorf übermittelt. Eine weitere Zahl von Verdachtsfällen ist in Sachsen und Berlin aktuell unter Abklärung.

Das West-Nil-Virus (WNV) wird normalerweise durch den Stich einer infizierten Mücke auf den Menschen übertragen. Für Menschen über 50 Jahre besteht ein höheres Risiko für schwere Krankheiten. Die meisten mit WNV infizierten Menschen haben keine Symptome. Es gibt keine Impfstoffe zur Vorbeugung oder Medikamente zur Behandlung von WNV-Infektionen bei Menschen.

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Übertragung West Nil Virus
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>> Quelle: RKI, 10.09.2020

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