Südamerika: Starke Zunahme der Dengue-Fälle

Meldung vom: 20.04.2020

In den ersten 15 Wochen des Jahres 2020 hat die Panamerikanische Gesundheitsorganisation (PAHO) insgesamt 1.126.481 Dengue-Fälle in den Ländern Amerikas gemeldet. Etwa ein Drittel dieser Fälle (365.699) wurde bereits im Labor bestätigt.

Die Fallzahlen im Jahr 2020 ist tatsächlich höher als im gleichen Zeitraum des Jahres 2019 (939.000 Fälle). Das Jahr 2020 war bislang ein Rekordjahr in der westlichen Hemisphäre mit mehr als 3 Millionen gemeldeten Fällen.

Zu den Ländern mit den meisten Fällen zählen Brasilien (685.063), Paraguay (223.751), Bolivien (76.507) und Kolumbien (42.830).

Die Gesamtzahl der bis zum 11. April gemeldeten Todesfälle im Zusammenhang mit Dengue-Fieber beträgt 321 - die Mehrzahl davon in Brasilien und Paraguay.

In Paraguay hat das Dengue-Fieber im Jahr 2020 massiv zugenommen, verglichen mit dem gleichen Zeitraum im Jahr 2019, als das Land insgesamt nur 2.528 Fälle meldete.
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 Dengue

Dengue-Fieber ist in den meisten tropischen oder subtropischen Ländern der Welt verbreitet  Reiseziel. Das Dengue-Virus infiziert jedes Jahr fast 400 Millionen Menschen in mehr als 120 Ländern. Das Virus wird durch die Aedes-Mücken verbreitet. Die meisten Personen überleben mit wenigen oder keinen Symptomen, jedoch entwickeln mehr als zwei Millionen Menschen pro Jahr ein gefährliches hämorrhagisches Dengue-Fieber, an dem jedes Jahr mehr als 25.000 Personen sterben.
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 Um eine Infektion zu vermeiden, sollten Reisende ein Insektenschutzmittel mit dem Wirkstoff DEET oder Icaridin verwenden  Schutz vor Insektenstichen.

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>> Quelle: paho.org

>> weitere Informationen zu Paraguay, Bolivien, Kolumbien und Brasilien

>> weitere Informationen zur Dengue Fieber

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