Venezuela: Anstieg von Malariafällen in 2017

Meldung vom: 26.04.2018

Zwischen dem 1. Januar und dem 15. Oktober 2017 wurden in Venezuela insgesamt 319.765 Malariafälle gemeldet. Verglichen mit 240.613 Malariafällen im Jahr 2016 entspricht dies einem deutlichen Anstieg.

Die Zahl der im Jahr 2017 gemeldeten Malariafälle lag über dem Jahresdurchschnitt der letzten 29 Jahre (1988-2016).

Die drei Staaten mit der höchsten Anzahl an bestätigten Malaria-Fällen im Jahr 2017 waren Bolívar, Amazonas und Sucre. Von den Malaira-Fällen, die 2017 gemeldet wurden, waren 77% auf das Plasmodium vivax zurückzuführen, 17% auf Plasmodium falciparum, 6% auf gemischte Infektionen und <1% auf das Plasmodium malariae.


Malaria

Malaria ist eine der gefährlichsten Infektionskrankheiten, die in mehr als 100 Ländern weltweit vorkommt. Der Malariaparasit wird von der Anopheles-Mücke auf den Menschen übertragen ( Übertragung von Malaria). Malaria löst dann bei den Erkrankten grippeähnliche Beschwerden aus wie Fieber, Glieder- und Kopfschmerzen, ein grundsätzliches Krankheitsgefühl sowie selten auch Durchfall und Erbrechen. Bei Verdacht auf Malariasollte immer eine ärztliche Diagnose gestellt werden.

Der Schutz vor Malaria umfasst zum einen die Expositionsprophylaxe (Schutz vor Insekten) zum anderen die Malaria-Prophylaxe durch die Einnahme von Medikamenten, die sog. medikamentöse Prophylaxe.

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>> Quelle: Pan American Health Organisation, 30.01.2018

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