Südamerika: Starker Anstieg der Dengue Fälle

Meldung vom: 23.03.2020

Der Dengue-Fieber-Ausbruch in mehreren lateinamerikanischen Ländern erweist sich derzeit als gefährlicher und ansteckender als das neuartige Coronavirus.

Mehr als 19 Länder, darunter Bolivien, Panama, Brasilien, Paraguay und Uruguay, sind mit Dengue-Fieber-Ausbrüchen konfrontiert.

Die Länder mit den höchsten Infektionsraten liegen in Mittelamerika:

In Nicaragua gibt es nach Angaben der Pan American Health Organization (PAHO) 2.271 Fälle pro 100.000 Einwohner, in Belize 1.021, in Honduras 995 und in El Salvador 375.

In Panama wurden im Jahr 2020 bisher zwei Todesfälle und 1.012 bestätigte Fälle gemeldet. 

Laut lokalen Medien gab es 2020 in Honduras acht Todesfälle durch hämorrhagisches Dengue-Fieber und mindestens 8.737 Infektionen - dies waren zu 75% Kinder.

Im Falle Boliviens ist die Situation ebenfalls alarmierend, da in sieben der neun Gebieten der Anden 7.790 Dengue-Fälle bestätigt wurden. Darüber hinaus meldete das Gesundheitsministerium 42.000 Verdachtsfälle, die meisten davon in der Stadt Santa Cruz.

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 Dengue

Dengue-Fieber ist in den meisten tropischen oder subtropischen Ländern der Welt verbreitet  Reiseziel. Das Dengue-Virus infiziert jedes Jahr fast 400 Millionen Menschen in mehr als 120 Ländern. Das Virus wird durch die Aedes-Mücken verbreitet. Die meisten Personen überleben mit wenigen oder keinen Symptomen, jedoch entwickeln mehr als zwei Millionen Menschen pro Jahr ein gefährliches hämorrhagisches Dengue-Fieber, an dem jedes Jahr mehr als 25.000 Personen sterben.
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 Um eine Infektion zu vermeiden, sollten Reisende ein Insektenschutzmittel mit dem Wirkstoff DEET oder Icaridin verwenden  Schutz vor Insektenstichen.

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>> Quelle: paho.org

>> weitere Informationen zu Belize, El Salvador, Paraguay, Bolivien, HondurasUruguayNicaragua, Kolumbien und Brasilien

>> weitere Informationen zur Dengue Fieber

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